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→ noch mehr Tote
Ani Di Franco
Knuckle Down
Righteous Babe/Indigo

Beim Opener und gleichzeitig Titelsong ist eigentlich alles wie immer im Hause Di Franco, aber bereits mit dem darauffolgenden "Studying Stones" setzt Verwunderung ein. Die kanadische Songwriterin hat ihre Kreativität in Bahnen gelenkt, bzw. lenken lassen.
Keine Ahnung, wie hoch der Anteil von Joe Henry an diesem Entwicklungsprozess war, aber noch nie zuvor durfte ein anderer Künstler sich so in die Alben von Ani DiFranco einbringen. Die Kollaboration mit Henry (u.a. als Co-Produzent) hat ihr hörbar gut getan. Weder Spontanität, noch Kreativität oder Wildheit sind auf der Strecke geblieben, es scheint nur, als habe Ani DiFranco das nächste Level erreicht.
Mit "Knuckle Down" präsentiert sie ein reifes und vor Spielfreude überbordendes Werk, das alle weiblichen Mitstreiterinnen in ähnlichen Disziplinen erst mal in die Ring-Ecke schickt. Knock Down.
(dmm)







