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→ noch mehr Tote
K-Maro
La Good Life
Warner

Der gute K-Maro mag etwas seltsam aussehen - geht man zumindest von den Fotos im Booklet seines Albums "La Good Life" aus. Ein kunstvolles Zuhälter-Bärtchen, tätowiert, muskelbepackt, grimmige Miene und dann doch irgendwie einen leicht femininen Touch. Die Posen schrecken erst einmal ab. Die Musik indes begeistert.
K-Maro, bürgerlicher Name: Cyril Kamar, hat es mit seinem Produzenten-Team geschafft, gleichermaßen frankophilem HipHop sowie modernen US-HipHop-Strömungen zu huldigen. Im ersten Track "Femme Like U" standen unüberhörbar die Black Eyed Peas Pate, während sich die Produktion von "La Good Life" und "Dense Dessus" deutlich an den Arbeiten der Neptunes orientiert hat. Dass K-Maro auf französisch und englisch rapt und singt, kann eigentlich nur einen Grund haben: Genau, er ist Kanadier. Ebenfalls zur Vielseitigkeit des Albums trägt bei, dass sich die HipHop- und R&B-Anteile die Waage halten. Ein erstaunliches Debüt.
(kfb)







