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15. 03.: Mikey Dread
→ noch mehr Tote
Olli Schulz & der Hund Marie
Das beige Album
Grand Hotel van Cleef/Indigo

Irgendwie war Olli Schulz bislang mehr so der Clown aus dem Hause GHvC. Inzwischen hat man sich gemerkt, dass der Hund eigentlich Max Schröder heißt, und Olli und eben dieser Hund Marie biegen mit einem Album um die Ecke, das den Tatbestand 'Pausenclown' gar nicht mehr erfüllen will.
Direkt der herzzerreißende Opener "Der Film beginnt" könnte auch von einem schwermütigen Skandinavier geschrieben worden sein, wird aber mit Nuschellyrik erst mal in die richtige Form gebracht. Musikalisch gehen die beiden diesmal ernsthafter zur Sache und setzen damit deutlicher den Blick frei auf die liebevollen Alltagsgeschichten, die hier skizziert werden. Dabei taumeln Olli Schulz & der Hund Marie auf dem selben Grad von Absurdität und Lebenshilfe, der auch die guten Platten von Funny van Dannen auszeichnet, distanzieren sich aber klar vom musikalischen Dilettantismus.
Und wenn geblödelt wird, wie bei "Human Of The Week" oder dem albernen "Klappskalli", dann ist das so charmant chaotisch, dass man es als Teil des Ganzen begreifen muss.
(dmm)
→ Olli Schulz & der Hund Marie: Brichst Du mir das Herz, dann brech' ich Dir die Beine!







