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noch mehr Tote

AFI

Decemberunderground

Interscope/Universal

AFI bewegen sich seit Jahren in einem hochexplosiven Grenzstreifen, eingezäunt mit Stacheldrähten aus Kitsch und Klischee. Dabei durchschreitet die Band dieses Minenfeld ohne nennenswerte Verletzungen. Ein bisschen Grufti, ein bisschen Emo und ganz viel Pop ist "Decemberunderground" perfektes Futter für den schnellen Hunger zwischendurch.

Wenn der erste Appetit gestillt ist, sollte man aber unbedingt in die Tiefe gehen und sich die Platte Song für Song erhören. Die 13 Tracks sind bis unter die Dachlatten voll mit Wendungen, versteckten Details und Soundüberraschungen. AFIs Detailverliebtheit ist auch auf ihrem siebten Album ungebrochen und rechtfertigt nachdrücklich diesen seltsamen Grenzgang zwischen allen Stilen.

(dmm)

Link: www.afireinside.net