CD-Kritik Zur Startseite

Neu

Neue Artikel, Rezensionen, ...

Weblog

News & Texte & Kolumnen

Historischer Kalender

Aktuell 13578 Einträge

CD-Kritiken

Alle Langrezensionen in alphabetischer Reihenfolge

Suchen bei Hinternet

Insellisten

Platten - Bücher - Filme

Das Promimassaker

Der neue Fortsetzungskrimi in 24 Kapiteln

Jede Bestellung unterstützt Hinternet!

Tardy Brothers
The Whitest Boy Alive
The Black Box Revelation
Steven Wilson
Heroes & Zeros
Phillip Boa & The Voodooclub
...And You Will Know Us By The Trail Of Dead
Grandmaster Flash
Crucified Barbara
Kylesa

Monatsarchive:

Rubriken


Abgänge

04. 07.: Janwillem van de Wetering
05. 04.: Charlton Heston
20. 03.: Klaus Dinger
19. 03.: Arthur C. Clarke
18. 03.: Anthony Minghella
15. 03.: Mikey Dread
noch mehr Tote

Gamine

Sabotage

Flower Shop/Rough Trade

"Sabotage" ist ein Album voller akustischer und optischer Täuschungen. Oder anders gesagt: Etwas Hübsches hat man so lange in noch hübschere Verpackungen gesteckt, bis man sich gar nicht mehr erinnert, was eigentlich drin war.

'In Schönheit sterben' prangt in großen Lettern über den 14 Songs, die Pianist Ian Williams und Sängerin Claudia Labadie als Gamine präsentieren. Zauberhaft abgerundet mit Streichern, Akkordeon und akzentuierten Bläsereinsätzen kreieren Gamine auf Knopfdruck rauchig verruchtes Bar-Ambiente und drehen bei Bedarf am Chanson-Regler oder drücken die Rehaugen-Taste. Das Ganze funktioniert wunderbar. Egal ob sanft hauchend oder zupackend: Claudia Labadie lullt den Zuhörer wohlig ein, der sich aufgrund der hingestreuten Klavierthemen direkt in eine Jazzkneipe versetzt fühlt und ohne schlechtes Gewissen überhört, dass die Songs eine frappierende Ähnlichkeit besitzen.

Und hier liegt das kleine, eingangs geschilderte Problem von "Sabotage": Zieht man den perfekten Klang, das Ambiente und die Verführungskünste der Sängerin ab, fällt auf, dass sich die Songs doch deutlich größer machen als sie sind. Es fehlen die bewegenden, großen Momente, die sich in Herz und Seele einbrennen und aus diesem Album mehr machen als ein großes Watteschloss. Bis dahin liegt man aber wunderbar weich.

(dmm)

Link: www.gamine.net