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Head Automatica
Popaganda
Inkubator/Soulfood

Plopp, plopp, plopp... - trieb man früher den ein oder anderen Delinquenten tröpfchenweise in den Wahnsinn, versuchen das Head Automatica mit zwei Konsonanten weniger. Mit Pop, Pop, Pop penetrieren sie des Hörers Ohr auf unbekümmerte Art und Weise. Sänger Daryl Palumbo, sonst Schreihals bei Glassjaw, wechselt auch für den zweiten Streich seines Sideprojects Head Automatica das Genre.
Würden ihm nicht die Label 'Qualität' und 'Indie' anhängen, würde man "Popaganda" wahrscheinlich in die müffelnde Ecke von Power-Pop stellen. Eigentlich gehört das Album auch dorthin, aber es ist viel zu gut, um dort zu vergammeln. Die Melodien schmeißen sich an wie eine rallige Katze und besetzen mit der gleichen Selbstverständlichkeit den Lieblingssessel im Sinnesorgan Ohr. Die Haltbarkeit über diesen Sommer hinaus ist fraglich, aber es muss ja auch nicht alles von langfristiger Schwere geprägt sein.
(dmm)







