CD-Kritik Zur Startseite

Neu

Neue Artikel, Rezensionen, ...

Weblog

News & Texte & Kolumnen

Historischer Kalender

Aktuell 13578 Einträge

CD-Kritiken

Alle Langrezensionen in alphabetischer Reihenfolge

Suchen bei Hinternet

Insellisten

Platten - Bücher - Filme

Das Promimassaker

Der neue Fortsetzungskrimi in 24 Kapiteln

Jede Bestellung unterstützt Hinternet!

Tardy Brothers
The Whitest Boy Alive
The Black Box Revelation
Steven Wilson
Heroes & Zeros
Phillip Boa & The Voodooclub
...And You Will Know Us By The Trail Of Dead
Grandmaster Flash
Crucified Barbara
Kylesa

Monatsarchive:

Rubriken


Abgänge

04. 07.: Janwillem van de Wetering
05. 04.: Charlton Heston
20. 03.: Klaus Dinger
19. 03.: Arthur C. Clarke
18. 03.: Anthony Minghella
15. 03.: Mikey Dread
noch mehr Tote

Infadels

We Are Not Infadels

Wall Of Sound/PIAS

Dass in Großbritannien nicht nur jeden Tag mindestens eine gute Gitarrenband im Mittelpunkt der Pop-Berichterstattung steht, das dürfte klar sein. Nur hat man vor lauter The-Bands und die Gitarre rockenden Jungspunde fast die anderen Künstler aus den Augen verloren, die nicht auf den Britrock-Zug aufgesprungen sind. Die Infadels zum Beispiel. Doch jetzt hat deren Stunde geschlagen.

Die Infadels machen Beat- beziehungsweise Dancepunk - allerdings nicht aus der Indie-, sondern der Electro-Ecke kommend. Dass sie keine plumpen Nachahmer vom LCD Soundysytem- oder !!! -Sound sind, das verrät bereits ein Blick in ihre Biographie. Der Ursprung der Band geht zurück bis auf das Jahr 1999 - als Matt Gooderson (Gitarre, Keyboards, Gesang, Percussion und Programming) mit Al Bruford, Schlagzeuger, Perscussionist und Sohn des ehemaligen Yes/Genesis-Drummers Bill Bruford, in einer Electro-Band agierte. Es dauerte, bis sich die Infadels formiert hatten. Doch schon im Jahr 2003 erschien ihre Debüt-EP "Leave Your Body". Besagter Song ist zwar nicht auf ihrem jetzt erst erscheinenden Debütalbum enthalten. Dafür kann man sich nun endlich ein Bild von dieser tollen Band machen, die so viele Facetten hat und deren gesamtes musikalisches Spektrum mit keinem einzigen Begriff greifbar ist.

"Sunday" etwa erinnert an die eingängigen, etwas ruhigeren Momente von Underworld. "Can't Get Enough" und "Jagger '67" lassen Parallelen zu LCD Soundysytem und !!! erkennen. Und das sind jetzt nur drei von elf irrwitzigen Songs auf diesem spannenden Debüt. Shake your hip, baby!

(kfb)