Neue Artikel, Rezensionen, ...
News & Texte & Kolumnen
Aktuell 13578 Einträge
Alle Langrezensionen in alphabetischer Reihenfolge
Insellisten
Der neue Fortsetzungskrimi in 24 Kapiteln
Jede Bestellung unterstützt Hinternet!
The Whitest Boy Alive
The Black Box Revelation
Steven Wilson
Heroes & Zeros
Phillip Boa & The Voodooclub
...And You Will Know Us By The Trail Of Dead
Grandmaster Flash
Crucified Barbara
Kylesa
Monatsarchive:
Rubriken
Abgänge
04. 07.: Janwillem van de Wetering
05. 04.: Charlton Heston
20. 03.: Klaus Dinger
19. 03.: Arthur C. Clarke
18. 03.: Anthony Minghella
15. 03.: Mikey Dread
→ noch mehr Tote
The Streets
The Hardest To Make An Easy Living
679/Warner

Mike Skinner ist ein Genie. Seine Musik, seine Art zu singen (oder ist es rappen?): das sind seine unverwechselbaren Markenzeichen. Er ist ein Mann von der Strasse, der in seinen Texten sein Leben reflektiert. Hatte er früher darüber geschrieben, wie er pleite in seiner Wohnung sitzt und an der Spielkonsole zockt, musste er sich nach den Erfolgen seiner ersten beiden Alben neuen Themen widmen. Denn pleite ist er keineswegs mehr. Allerdings kam ihm da die britische Klatschpresse zur Hilfe, die sehr gerne über Skinners bewegtes Leben berichtete.
"Es wurde in der Vergangenheit viel über mich gesagt und geschrieben. Die britische Klatschpresse hatte ausgiebig über meine Vorliebe fürs Spielen, über Frauengeschichten und diverse andere Sachen, die auf Tour passiert waren, berichtet. Ich wollte einfach mal alles raus lassen", erklärt Skinner. So erzählt er schonungslos alles, was ihm in den letzten Monaten passiert ist. Nachzuhören auf Album Numero drei: 'The Hardest Way To Make An Easy Living'. In den Texten geht es um Drogen, Schlägereien, Frauen und dicke Autos. Auf dem Cover sieht man Skinner neben einem Rolls Royce stehen. Alles kein Fake, denn "was ich den Texten beschreibe, das stimmt alles. Und der Rolls Royce, der gehört mir".
Skinner betont aber, dass er keine allzu schwierige Zeit hatte. Es waren lediglich ein paar schwierige Momente. "Im Allgemeinen hatte ich es sehr angenehm", relativiert er und führt fort: "Wahrscheinlich war mein Leben zu angenehm, so dass ich durchdrehte und versuchte, bis an meine Grenzen zu gehen." Musikalisch hat er seine Grenzen hoffentlich noch nicht erreicht. Im Gegensatz zu dem Vorgänger 'A Grand Don't Come For Free' ist 'The Hadest Way To Make An Easy Living' wieder etwas lebendiger, direkter und letztlich stärker vom HipHop beeinflusst. Anders gesagt: Es ist bereits der dritte Geniestreich des eigenwilligen Briten.
(kfb)







