Notiz vom 23. November 2000

Ist aber auch ne schwere Frage! Aber das mit dem „traurig zu Bett gehen“ muß natürlich insofern relativiert werden, als es in nämlichem zu den in den Mitteilungen angesprochenen sexuellen Exzessen gekommen ist, die unsere Agenten mit Richtmikrophonen akustisch der Nachwelt überliefert haben. Gewaltphantasien indes waren in dieser Nacht weder zu vernehmen noch wurden sie ausgelebt. Ob das mal gutgeht!

Die Gruppe brach frühmorgens zum Bahnhof auf, der just in dieser Sekunde das Einlaufen eines Zuges erlebte, in welchem die Wintergruppe ihren Rausch ausschlief. Nach drei Minuten fuhr er weiter, Winter und Konsorten mit sich führend, die es wieder einmal versäumt hatten, rechtzeitig nüchtern zu werden, um das lang erwartete und mit vielen, vielen Gewaltphantasien vorbereitete Zusammentreffen zu realisieren. Schade! Der Gebrauch rostiger Kartoffelschäler gilt zu Recht als Nummer 1 der ausgelebten Gewaltphantasien! „Die Neue“ und ihre journalistische Begleiterin übernachteten im Gästehaus einer Zeitung, welcher Patrizia versprochen hat, eine Fortsetzungsdoku zu produzieren, welche das heikle Thema „Sex und Gewalt“ eindringlich beleuchten soll. Ob es dazu kommen wird, darf bezweifelt werden.

Die drei eiligen Paketboten trotten noch immer wie bekloppt hinter dem Schweifstern her, der wahrscheinlich nichts weiter ist als die Bremsspur eines UFOs aus dem Andromedanebel, das sich verflogen hat. Mein Gott, was sind manche Menschen doch naiv!