Notiz vom 5. Dezember 2000

Wenn da wirklich....ich meine...wenn dem Hund was passiert sein sollte...nicht auszudenken! Dann waren wirs wieder, die tierlieben Jungs vom Geheimdienst, und morgen fallen sie über uns her! Aber wir warens doch nicht! Wir wissen überhaupt nichts! Vielleicht lebt der Köter ja noch! Der Zug jedenfalls steht noch im Tunnel, seit Stunden schon, kein Mensch kann ein-oder aussteigen, die Rettungskräfte nahen, es wird aber noch dauern. Winter frohlockt. Eine Zugkatastrophe! Ätsch! Die Rundfunkjournalistin Patrizia beißt sich selber in den Allerwertesten, daß man die PFAUENFEDER-Reisenden noch nicht erreicht hat, denn dann wäre sie, Patrizia, quasi als Reporterin vor Ort zu einem Live-Desaster-Feature befähigt, mit dem sie die südwestdeutschen Jugendmeisterschaften im Live-Desaster-Featuren spielend gewinnen würde!

„Die Neue“, typisch Germanistikstudentin und Frau, hat natürlich in erster Linie Angst um Goethe und den Hund, zumal beide ein Köter sind und, wenn dem einen was passiert, der andere darunter genauso zu leiden hätte. Mein Gott, ist das kompliziert!

Bloß die drei eiligen Paketboten kümmert all das nicht. Ich brauche nicht mehr zu sagen, wie sie sich die Zeit vertreiben. Mir auch wurscht. Der Chefredakteur zahlt´s ja!