Notiz vom 20. Dezember 2000

Leider muß ich gestehen, daß auch meine aktuell 234 Leute, die auf das Subjekt und die Seinen angesetzt sind, diese Frage nicht befriedigend beantworten können. Das liegt sicher auch an der Weihnachtsfeier - unserer, wohlgemerkt, nicht der wie gehabt popeligen des HINTERNET-Clans. Noch immer sind 156 Mitarbeiter verschollen und werden, so ist anzunehmen, erst im Laufe der Woche ihre Räusche in irgendwelchen Kaschemmen, Bordellen, Ausnüchterungszellen und Universitätshörsälen ausgeschlafen haben. Dann jedoch muß endlich Butter bei die Fische, wie man an der Ostsee sagt! Rückhaltlose Aufdeckung der Vorgänge! Entlarvung der Schuldigen!

Während also Winter mit den HINTERNET-Brüdern feste feierte, beschäftigten sich seine nimmermüden Assistenten Atze und Knochen mit der wissenschaftlich-journalistischen Auswertung diverser Testreihen in der Bahnhofsgaststätte Winsen an der Luhe. Sie bemängelten mit scharfen Worten, die dort gereichten Bulletten enthielten nur Spurenelemente bayrischen Rindfleischs und seien folglich nicht, wie geschehen, als „Adventure Food“ anzubieten. „Wer davon ißt“ bemerkte Atze scharfsinnig, „hat kaum eine Chance, jemals hirnmäßig mit Herren Jacob Kreuzfeld oder wie der heißt Bekanntschaft zu schließen. Schade. Wieder wurde eine Chance vertan!“

„Die Neue“ und Patrizia sind eifrig mit ihren geheimen Plänen beschäftigt und mailen fleißig dem durchtriebenen Hutschenreuther, der seinerseits fleißig zurückmailt. Auch die drei eiligen Paketboten mailen inzwischen. Und zwar jedem, der ihn hören will, folgenden Satz: „Der Schweifstern ist bald am Ziel!“