Werner BoskonzWerner Boskonz, ein magerer, etwa 30 Jahre alter Beamter der mittleren Laufbahn, dort Bearbeiter irgendwelcher Sachen, sehr dünn, sehr gefräßig, sehr geschwätzig. Letzteres ist besonders fatal, da Boskonz Bettnachbar unseres Helden Horst ist, wenn auch nicht für lange, aber das ist eine andere Geschichte. Boskonz' Ehefrau Ellen, ebenfalls im öffentlichen Dienst alimentiert, erscheint nur einmal, ganz kurz, in diesem Roman, dann aber sehr tragisch.

Einige Stimmen:

"Drei Jahre hab ich mit dem Werner in einem Büro gesessen, mein Schreibtisch stand seinem gegenüber, und ich muß sagen: Mit ihm wurde die Zeit nie langweilig. Mit dem Werner; nicht mit dem Schreibtisch." (eine Kollegin).

"Mein Junge hat, als er noch ein Junge war, auch immer Lokomotivführer werden wollen wie seine Brüder. Aber er ist es genausowenig geworden wie die. 'Junge' hab ich ihm gesagt 'Junge, such dir was Sicheres. Geh zur Behörde, wird Beamter. Da schonst du deine Nerven, und eine Frau findest du auch.' Aber hat es gerade die Ellens ein müssen? Die sich weigert, die Erbsensuppe so zu kochen wie ich, die Mutter? Wo doch der Werner meine Erbsensuppe immer so gerne gegessen hat!!!"

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