Fahndungsfoto

Egbert, Geschäftsführer der "Richard-Meinhardt-Stiftung" und aufgehender Stern am regionalen Politikhimmel, schon Stadtrat und bald vielleicht sehr viel mehr. Ein Mann mit Charisma, sieht aus wie Bill Clinton, aber noch besser. Vor allem: kann besser lügen. Dabei meint er vieles ernst und leidet darunter, wenn er lügen muß, weil Politiker lügen müssen, wenn sie Politiker werden wollen. Verheiratet mit Birgit, Vater einer Tochter. Genießt es, im Kreise seiner Familie ruhig und ungestört Wochenenden zu verbringen, was aber immer seltener vorkommt, weil große Karrieredinge ins Haus stehen, für die man sich krummlegen muß. Denkt ans Aussteigen - aber so halt, wie einer ans Aussteigen denkt, der nicht aussteigen will. Gibt es einen dunklen Punkt in seiner Biografie? - Wie gesagt: Sieht aus wie Bill Clinton, und auch sonst...

Einige Stimmen:

"Solche Persönlichkeiten wie Egbert bringen die Glaubwürdigkeit in die Politik zurück. Ein unbequemer Querdenker zwischen den Stühlen, der auch Tabus mutig anspricht. Nur, leider, leider, in der falschen Partei." (ein Politiker der anderen Partei)

"Ich habe ihn mehr schüchtern in Erinnerung. Wenn wir auf Parties gegangen sind, was aber nicht oft der Fall war, hat er meistens in der Ecke gesessen, kaum geredet und schon gar nicht getanzt. Hatte aber nichts dagegen, wenn ich mit anderen tanzte. Ich durfte sogar einmal alleine in Urlaub fahren, weil er mitten in seinem Politikerding drin war. Da haben sie es ihm beigebracht. Ich meine, alles halt, was der eigentlich gar nicht war."(die ehemalige Lebensgefährtin, heute niedergelassene Ärztin mit Kassenzulassung)

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