Fahndungsfoto

Herr Weber, Ehemann von Diana Weber und wie diese Gymnasiallehrer. Spezialisiert auf Sozialkunde und Mathematik, aber auch sonst vielseitig verwendbar, was schon in frühester Jugend auffällig gewesen war. Ein typischer Pauker: Anfang 50, hat sich aber wegen der vielen Ferien sehr gut gehalten. In seiner Freizeit begeisterter Fotograf mit eigener Dunkelkammer. Das ist schön, das ist gefährlich. Hat Diana aus Liebe geheiratet, aber schnell gemerkt, daß diese Liebe nur in Maßen erwidert wurde. Wäre gern Vater geworden, doch sei es aus biologischen, sei es aus psychosomatischen Gründen: Den Wunsch konnte er sich nicht erfüllen. Ist deshalb im Laufe der Jahre etwas von seinem ansonsten geradlinigen Weg abgekommen. Das kann gutgehen - muß aber nicht.

Einige Stimmen:

"Für ihn gilt das gleiche, das ich schon für seine Frau formuliert habe. Herausragender Pädagoge, fachlich, menschlich, überhaupt. Auf Klassenfahrten immer sehr beliebt wegen seiner Alleinunterhalterqualitäten. Nie etwas unter der Gürtellinie." (ein Gynasialoberstudiendirektor, Vorgesetzter des Weber )

"Seine Fotografiererei war manchmal schon Manie. Hatte praktisch immer irgendwas zum Fotografieren dabei, meistens diese kleine MINOX, die Spionagekamera. Übel genommen habe ich ihm, daß er mich fotografiert hat, nachdem ich gerade meine Note im zweiten Staatsexamen erfahren hatte und doch etwas dumm aus der Wäsche geschaut haben muß." (ein Studien- und später Berufskollege)

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