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Uta-Maria Heim: Wespennest
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Vamba Sherif: Geheimauftrag in Wologizi
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Stimme des Volkes

Dass es sich bei Leonie Swanns „Glennkill“ um ein ebenso außergewöhnliches wie lobenswertes Stück Kriminalliteratur handelt, wussten wir von „watching the detectives“ im Gegensatz zu dem-anderen-Krimiblog-da ja schon immer. Jetzt hat uns → die Stimme des lesenden Forenvolkes erstmals bestätigt.

„...ein ganz tolles, witziges Buch...“ schreibt „Literaturtermite“ Arwen, „...ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll...“ – „...Deshalb war ich beim Lesen zwischendurch ein bisschen verwirrt...“ – für 4 von 5 „Leseratten“ reicht das allemal.

Was mich indes ein wenig stutzig macht, ist das in Arwens Forumsprofil eingetragene Herkommen des Rezensenten: „Wohnort: Südwestpfalz + Südpfalz“. Als Saarländer, der ich jeden Tag den Regionalzug von Pirmasens nach Saarbrücken benutze, sind mir Personen, die aus der Südwestpfalz stammen, wohlbekannt. Vor allem ihr Dialekt, der zwar nicht an Schafe, aber an Ziegen erinnert. Außerdem sind sie ziemlich laut und trinken aus großen Wasserflaschen. Dass einer in ein Buch vertieft wäre, habe ich bislang noch nicht feststellen können; meistens sind es die großzügigen Ausschnitte hübscher Saarländerinnen, die sie zu gedankenspielerischen Rezensionen anregen. So gesehen, könnte der-andere-Blog-da vielleicht doch nicht so falsch liegen mit seinem Urteil. Übrigens hat der-andere-Blog-da jetzt auch ein →Voting der Woche“. Letzte modernistische Zuckungen eines Unternehmens, dessen feindliche Übernahme durch den Hinternet-Konzern unmittelbar bevorsteht. Die 500 Millionen für die Aktienmehrheit werden wir schon auch noch aus unseren Lesern pressen.

dpr

1. September 2005

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