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• Ria: Spannend!
Ich glaube, Higgins muss in meinen SUB gehören und da ganz nach oben.
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• dpr: Ich bin ja nun - dem höheren Wesen, das wir verehren sei Dank - kein Übersetzer. Wenn ich Higgins au
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• tkl: Diese Stelle bietet Entscheidunsgmöglichkeiten, die noch nicht einmal aus Higgins' speziellem Stil
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• Pieke Biermann: Ohne Kontext: "Jackie Brown, sechsundzwanzig, ausdrucksfreie Miene, sagte, er kommt an ein paar Knar
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• dpr: Oh Frau,Pieke! Ich glaube nicht, dass ich trotz Wirtschaftsabitur sehr viele Boni abgreifen würde...
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• Pieke Biermann: Wenn's um "Kriminal-" geht, ist das Bildungsniveau der meisten Deutschländler so unverwüstlich tv-in
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• dpr: Nee, diese Trümpfe spiel ich erst später aus. Elmore Leonard wurde mal nach seinen zehn Lieblingskri
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• Ludger: Nee, Du musst schon ein bisschen Namedropping betreiben: Norman Mailer (!) hat ihn in die Nähe von H
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• dpr: Danke, Martin. Wir werden deine Anregungen beim nächsten ORGASMUS berücksichtigen...
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Das Krimijahr 2006 -Prognose -2-
Und weiter geht’s mit der Zukunft aus dem Kaffeesatz. Was in den → beiden ersten Quartalen des neuen Jahres geschehen wird, wisst ihr schon. Auf, auf, zum Rest!
Drittes Quartal
Die Versuche der KGB-Agentin Ludmilla, den metro-Herausgeber zu umgarnen, bleiben erfolglos. „Nichts da, Frollein! Ich bin erzkatholisch!“ Und, so setzen wir hinzu, weiterhin auf der Jagd nach dem ersten kamtschuktschischen Krimi, ebenso wie der Grafit-Verleger, und beide sitzen in beheizten Abteilen des Transsibirien-Express. Nach weiteren Abenteuern kommt es zum Showdown: Auf dem Dach des Zuges kämpfen metro-Herausgeber und Grafit-Verleger um Leben, Tod und Übersetzungsrechte. Im Eifer des Gefechts fallen beide vom Dach, bleiben unverletzt, doch der Zug fährt weiter. Und es sind noch 3000 km bis nach Kamtschatka. Gemeinsam machen sie sich auf, ihr Ziel zu erreichen. So weit die Füße tragen...
Turbulenzen bei der diesjährigen Buchmesse. Der Schwarzwaldkrimi boomt. Auslöser: Carl von Holteis „Schwarzwaldau“, ein Krimi der Extraklasse, seit Monaten Nummer 1 sämtlicher Bestsellerlisten. Und die Epigonen haben zugeschlagen: „Schwarzwaldmord“, „Schwarzer Wald und blaue Bohnen“ ... Wenige nur schreiten die Parade dieser Werke kaltblütig und leise lächelnd ab. Besitzen SIE doch ein limitiertes und nummeriertes Subskriptionsexemplar von „Schwarzwaldau“, das man zu Jahresanfang→hier und jetzt! bestellen konnte.
Einer der weiteren Höhepunkte der Messe: „Chickenmassaker“, der sensationelle Geflügel-Thriller von Trixi Rotta. Wie wohlinformierte Kreise raunen, versteckt sich hinter diesem Pseudonym eine mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete amerikanische Autorin.
Auch Anne Chaplet ist endlich zu Potte gekommen und präsentiert „Dr. Altenburg und Mister Seghers“, die ergreifende Charakterskizze einer diabolisch gespaltenen Persönlichkeit. Tagsüber schreibt Dr. Altenburg 1 A Hochliteratur, abends gewinnt sein zweites Ich die Oberhand und schlampt Kriminalromane in die Leselandschaft. Mehrere Damen bringen den Unhold schließlich zur Strecke. Ein fürchterliches Lektüreerlebnis.
Jan Seghers erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Aus der Laudatio: „Hat es der Autor verstanden, durch sein Werk zur Auflösung des Syndikats beizutragen, jener zänkischen Autorenvereinigung, ohne die der Weltfrieden sicherer geworden ist.“ So ist es!
Viertes Quartal
Endlich! Kamtschatka! Sämtliche Nadelhölzer der sibirischen Taigo hängen voller Weihnachtsschmuck, als der metro-Herausgeber und der Grafit-Verleger das Lager der Kamtschuktschen erreichen und dem Autor des ersten kamtschuktschischen Krimis leibhaftig gegenüberstehen! Was haben sie nicht alles erlebt und erlitten! Freunde sind sie fast geworden und haben sich die Beute ihres endlosen Fußmarsches redlich geteilt. Der metro-Herausgeber erhält die Übersetzungsrechte für den ersten bummbaktschischen Börsenthriller, der Grafit-Verleger freut sich über „Glatteis auf dem Ob“, den ersten sibirischen Schamanenthriller, der im rabutschuktschischen Theatermilieu spielt. Und wer erhält nun den ersten kamtschuktschischen Krimi? – Natürlich die „watching the detectives“-Edition, die den Deal schon im April klargemacht hat! Der mit „Schwarzwaldau“ steinreich gewordene Herausgeber war mit seinem Privathelikopter herangeschwebt, hatte die Trinkprobe (30 Wodka ex) glänzend bestanden und den Autor wie gehabt gnadenlos über den Tisch gezogen. Bodenlose Enttäuschung bei metro-Herausgeber und Grafit-Verleger. Und jetzt müssen sie den ganzen Weg wieder zurück...zu Fuß, denn die Kohle ist längst alle.
David Peace hat seine Lesereise durch Deutschland beendet. So etwas hat man bislang hierzulande nicht erlebt! Vierzig Original-Kübelszenen des Autors! „1977“ ist längst ein Bestseller.
Nach dem sagenhaften Verkaufserfolg des "Krimijahrsbuchs 2006" werkelt der Herausgeber am "Krimijahrbuch 2007". 178 Autoren haben sich gemeldet, 60.000 Vorbesteller um eines der heißbegehrten Exemplare beworben. Auch hier gilt: Wer vorbestellt, hat mehr vom Jahrbuch! Gilt auch noch für das →Krimijahrbuch 2006!
Zu Weihnachten veröffentlichen die Mitglieder der neugegründeten G.A.N.G. (Gemeinschaft ausgesuchter neudeutscher Griminalschriftsteller) einen Sammelband mit dem Titel „Who killed Jan Seghers?“. Ludger Menke, immer noch alleiniger Herr im Syndikat, geißelt sofort den menschenverachtenden Titel und wählt seinerseits Herrn Seghers zum „Man of the Year“. Ein gutes Krimijahr 2006, wie schön, dass es vorbei ist!
dpr
30. Dezember 2005
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