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Uta-Maria Heim: Wespennest
Christian Pernath: Ein Morgen wie jeder andere
Vamba Sherif: Geheimauftrag in Wologizi
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• Manu: Hoppla, da bin ich aber anderer Meinung! Vielleicht ist es von Vorteil, wenn man die "Hunkelerkrimis
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• dpr: Genau, Else, das ist das Stichwort: snobistisch. Comic Sans ist das Schmuddelkind unter den Schrifta
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• Else: Déja-vu!
Neulich in Hamburg ...
Sage ich: "Musst du unbedingt Comic Sans verwenden?"
Sagt Jonas (mei
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• Ludger: Damit bist Du ja nicht allein. Aber okay, für einen 1-Euro-Krimi muss ich es wohl ertragen.
*rafft
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• dpr: Ich liebe comic sans. Weil da Herr M. immer vom Stuhl fällt.
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• Ludger: Comic Sans. Ich fasse es nicht!
*fällt vom Stuhl
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• dpr: Nein, Bester, das brauchst du wirklich nicht. Andersrum. Ohne dich hätten wir hierzulande einen toll
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• Peter J. Kraus: Lieber dpr, ohne dich läge das Ding noch immer in der Schublade und Conte hätte einen amerikanischen
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• dpr: Ja, stimmt. Ein desillusionierender Nachlass. Aber so ist das nun mal im Kommunikationszeitalter. Da
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• Mimi: Auf jeden Fall war dieser Charmeur Bitburger dann wohl doch der Frauenfeind, als dessen Gegenteil er
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Denken und Gedenken

Aktuell und dennoch zeitlos: Das ist das Motto unserer dritten Abteilung. "Denken schafft Wissen schafft Denken", und genau so soll es sein. Hier die Themen im einzelnen.
Denken schafft Wissen schafft Denken
Thomas Wörtche: Nach dem Erfolg kommt die Spaghettisierung
Dieter Paul Rudolph: Mord im Waisenhaus. Ein wilder Ritt durch die Traditionslosigkeit des deutschen Krimis. Appendix: Temme oder: Die Geburt des Noir
Joachim Feldmann: Wie viel Kunst verträgt der Kriminalroman?
Thomas Wörtche: Rätsel Ripley oder Ripley, revisited
Walter Delabar: Anatomiestunde. Einige Bemerkungen zum fiktionalen Serienmord
Wenngleich nicht beabsichtigt, zieht sich durch alle Beiträge eine historisch-kritische Konstante, ein Relativieren von zu Gesetzen gegossenen Fakten. Das bringt Bewegung in die stets von Erstarrung bedrohte Diskussion. Mit Ausnahme des ersten und des letzten Beitrags handelt es sich übrigens um Originalarbeiten für das Jahrbuch, das damit auch seinem Anspruch, kritische Betrachtung anzuregen und ihr eine Plattform zu bieten, gerecht wird.
Und sonst? Im "bunten Intermezzo" serviert uns Gisela Lehmer-Kerkloh das "Krimimenü 2005", Christiane Geldmacher, als Anobella blognotorisch bekannt, erzählt eine merkwürdige Geschichte und Ulrich Noller eine vielleicht noch merkwürdigere aus dem "Betrieb". Ludger Menke hat der Toten des Jahres gedacht, auch Thomas Klingenmaier erinnert an zwei, die nicht mehr unter uns sind, Edward Bunker und Michael Collins. Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur sorgen schließlich für den Ausklang des Jahrbuchs und werden wohl wie immer einige Geldbeutel nachhaltig schädigen, aber das ist durchaus beabsichtigt.
320 Seiten. 20 €. Vorbesteller beim Herausgeber erhalten ein kleines Extra. Hier vorbestellen .
30. Januar 2006
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