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KrimiWelt Bestenliste März 2006

Ein Jahr KrimiWelt Bestenliste. Ein Jahr lang zuverlässige Begleiterin durch das Dickicht der Neuerscheinungen. Was da von kompetenter Seite empfohlen wurde, stand zumeist außerhalb dessen, was man mainstream nennt, wäre des öfteren ohne das Machtwort der Jury unter Schrott begraben worden, da in kleinen Verlagen erschienen. Man denke an David Peace, Charles Willeford oder, ganz aktuell, Andrea Maria Schenkel, die auf der aktuellen Liste den ersten Platz belegt. So weit so gut. Aber seit einigen Monaten tut sich was.

Der Mainstream hält Einzug. Einige Jurymitglieder der ersten Stunde sind nicht mehr an Bord, neue dazugekommen, deren Geschmack in eine andere Richtung zielt. Dagegen ist nicht nur nichts einzuwenden, nein, es macht die Sache auch richtig spannend, weil man die KrimiWelt Bestenliste nicht mehr einfach nur abnicken kann.

Dreimal habe ich diesmal den Kopf geschüttelt: Batya Gur auf Rang 4, Ulrich Ritzel auf 5, Henning Mankell auf 7. Die ersten beiden habe ich angelesen, es aber beim besten Willen nicht geschafft, sie bis zum Ende zu ertragen. Man wird mit zunehmendem Alter immer ungeduldiger, man erinnert sich an die Begrenztheit der Lesezeit und trauert schon jetzt all den schönen Texten nach, die man nicht lesen konnte, weil einem anderes, allenfalls Mediokres die Zeit gestohlen hat. Okay, Mankell habe ich nicht gelesen, werde es auch nicht tun. Insofern steht mein Kopfschütteln für ein Vorurteil. Andererseits: Wem will ich Mankell noch empfehlen? Der findet seine Leser auch so.

Und dennoch: Ich freue mich, dass die Bestenliste langsam Gegenstand kontroverser Betrachtungen wird. Das hält die Idee jung, das verhindert, dass hier eine Institution entsteht, gegen die kein Mensch es wagt die Stimme zu erheben. Also lasst uns drüber reden.

Ach ja, klar. Die Märzliste gibt es → hier (wenn auch, ich sehe es gerade, mit einem kleinen Fehler: Auf Rang 1 ist wie gesagt Schenkel, nicht Nadelson. Aber das wird man sicher schnell korrigieren).

25. Februar 2006

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