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Uta-Maria Heim: Wespennest
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• Ludger: Damit bist Du ja nicht allein. Aber okay, für einen 1-Euro-Krimi muss ich es wohl ertragen. *rafft (mehr...)
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• dpr: Ja, stimmt. Ein desillusionierender Nachlass. Aber so ist das nun mal im Kommunikationszeitalter. Da (mehr...)
• Mimi: Auf jeden Fall war dieser Charmeur Bitburger dann wohl doch der Frauenfeind, als dessen Gegenteil er (mehr...)


Gefährliche Bücher

Nachdem uns in den letzten Tagen aus manch trüber Tasse der Nektar der Weisheit eingeschenkt wurde, hier ein bedenkenswertes und kluges Wort des amerikanischen Autors Richard Powers zu Computerspielen und dem, was sie bewirken oder nicht bewirken oder vielleicht bewirken:

"Es könnte sein, dass wir herausfinden, dass wir einen Kokon an Technologie um uns herum gebaut haben, in dem wir nur zu gerne verloren gehen. Aber sich zu verlieren und sich zu finden sind komplizierte Prozesse und letztlich wissen wir nicht, was die endgültigen Auswirkungen von Videospielen oder irgendeiner anderen Technologie sein werden. Aber ich würde bezweifeln, dass Videospiele eine größere Gefahr oder ein größeres Potenzial für die Formung der individuellen Persönlichkeit besitzen als Bücher. Bücher sind ganz sicher genauso gefährlich wie Videospiele."

Wobei wir "gefährlich" nicht negativ konnotieren wollen. Sondern als Hinweis auf die verändernde Kraft der Lektüre. Schließlich ist alles gefährlich, was uns weiterentwickelt. Nicht unbedingt für uns; aber gewiss für diejenigen, die vom status quo profitieren. Das Interview mit Richard Powers (via →Alligatorpapiere entdeckt) lese man →hier.

28. November 2006

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