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Uta-Maria Heim: Wespennest
Christian Pernath: Ein Morgen wie jeder andere
Vamba Sherif: Geheimauftrag in Wologizi
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• Ria: Wir machen Folgendes: Ein Buch, in dem wir messerscharf nachweisen, dass die Feuilletonisten uns gei (mehr...)


Dossier, Nachtrag

Aus dubioser Quelle wurde uns ein Dokument (DER SPIEGEL, 2.2.1950) zugespielt, das die Tätigkeit der "Arbeitsgruppe Kriminalroman" in einen historischen Kontext zu stellen vermag, welcher vielleicht aktuell nicht publik zu machen ist, dem ungeachtet jedoch ein Beleg für die Folgerichtigkeit unserer Überlegungen zur Nutzbarmachung des Kriminalromans im Sinne der Volksbefriedung. Das Faksimile wurde uns vom inzwischen in München-Stadelheim inhaftierten →Betreiber eines der nach den Unruhen 2010 verbotenen sogenannten "Krimiblogs" zur Verfügung gestellt. Der Mann darf nun auf frühzeitige Begnadigung hoffen, während wir gegen die noch flüchtigen sogenannten "Krimiblogger" (u.a. Menke, dpr plus Helfershelfer) mit aller Strenge des Gesetzes vorgehen werden.

Besagter SPIEGEL-Artikel ist Teil einer längeren Serie mit dem Titel "Das Spiel ist aus - Arthur Nebe. Glanz und Elend der deutschen Kriminalpolizei". Die Reihe zeichnet die Karriere des Reichskriminaldirektors →Arthur Nebe nach und berichtet in dem uns vorliegenden Ausschnitt von der Absicht des Reichspropagandaministers Goebbels, Kriminalromane einerseits als erbauliche Lektüre der Frontsoldaten einzusetzen, andererseits als Propagandainstrument zu instrumentalisieren.

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Als erstes Buch dieses Projekts wurde der authentische Fall des sogenannten "S-Bahn-Mörders" zur spannenden Kriminalstory umgearbeitet und erschien 1942 unter dem Titel "Der Tod fuhr im Zug" aus der Feder von Axel Alt (d.i. Wilhelm Ihle). Nach dem immensen Erfolg des Werkes begann man geeignete AutorInnen zu rekrutieren, die ähnliche, das Spannungsbedürfnis befriedigende, die immer düster werdende Gegenwart erträglich machende Romane verfassen sollten.

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So entstanden bis Kriegsende einige merkwürdige Werke deutschen kriminalliterarischen Schaffens. Wir bringen dieses Faktum hiermit zur Kenntnis und weisen darauf hin, dass wir uns selbstverständlich davon en détail distanzieren, en générale unser Bemühen indes auf rührende Art und Weise bestätigt finden. Was hätte man schon damals mit den Mitteln von heute alles erreichen können!

22. Januar 2007

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