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Kate Rusby

Awkward Annie

Pure

Kate Rusby macht eigentlich immer alles gleich, aber das macht sie so gut. Ihre Songs sind wie Aspirin für die Seele und legen sich wie ein schützender Film über die Erschütterungen des Lebens. Auch wenn sie für "Awkward Annie" ihren Irish-Folk-Kosmos nicht verlassen hat, hat sie doch an einigen Stellschrauben erkennbar gedreht.

Klang der Vorgänger → "Girl Who Couldn't Fly" (2005) nach leichter Stagnation, sind die Arrangements dieses Mal wieder tiefer und ergreifender. Allein zu hören, wie der Song "John Barbury" zwischen verhaltener Stille und kammermusikalischer Intensität changiert ist großartig. Kate Rusby schreibt im Booklet: 'For many reasons this record has been immensely tough to make. There has been heartbreak and loss and grief beyond words,...' und es ist (leider) wie so oft, dass Schmerzen großartige Alben gebären. "Awkward Annie" ist mit Sicherheit Kate Rusbys intensivstes Album.

(dmm)

22. Oktober 2007

Link: www.katerusby.com

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