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• Else: Déja-vu!
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Sage ich: "Musst du unbedingt Comic Sans verwenden?"
Sagt Jonas (mei
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• Ludger: Damit bist Du ja nicht allein. Aber okay, für einen 1-Euro-Krimi muss ich es wohl ertragen.
*rafft
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• dpr: Ich liebe comic sans. Weil da Herr M. immer vom Stuhl fällt.
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• Ludger: Comic Sans. Ich fasse es nicht!
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• dpr: Nein, Bester, das brauchst du wirklich nicht. Andersrum. Ohne dich hätten wir hierzulande einen toll
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• Peter J. Kraus: Lieber dpr, ohne dich läge das Ding noch immer in der Schublade und Conte hätte einen amerikanischen
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• dpr: Ja, stimmt. Ein desillusionierender Nachlass. Aber so ist das nun mal im Kommunikationszeitalter. Da
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• Mimi: Auf jeden Fall war dieser Charmeur Bitburger dann wohl doch der Frauenfeind, als dessen Gegenteil er
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Hinternet proudly presents: the Kurz-Rate-Krimi!

Man findet sie in der „Bäckerblume“ ebenso wie in „Oing!“, der Publikumszeitschrift des Deutschen Philologenverbandes: die Kurz-Rate-Krimis. Selten mehr als eine Druckseite, bieten sie in komprimierter Form alles, was das KrimileserInnenherz begehrt: einen Mord, einen feschen Kommissar, drei Verdächtige und die spannende Schlussfrage: Wer war’s?
Kurz-Rate-Krimis sind ein Medium demokratischer und volksnaher Aufklärung, enthalten sie doch stets einen fairen Hinweis auf den Täter, die Täterin. Meistens verrät der oder die sich dadurch, dass er / sie weiß, wie das Opfer sein Leben ausgehaucht hat („Ich habe ihm die Edelstahlklinge der Marke SCHNEIDFIX nicht in die Aorta gebohrt!“). Manche sind diffizieller und verlangen intellektuell anspruchsvolle Detektion.
Dennoch gehört der Kurz-Rate-Krimi zu den zu kurz (!) gekommenen armen Vettern am Katzentisch des Genres. Völlig zu Unrecht! Viele heute bekannte deutsche KrimiautorInnen haben als Verfasser von Kurz-Rate-Krimis angefangen – und manche verdienen sich noch heute damit ein willkommenes Zubrot zu den ja nicht selten mageren Tantiemen aus den Romanverkäufen. Von Friedrich Ani (unter dem Pseudonym Frederick Anchorage) über Astrid Paprotta (Eliza Thutherthing-Brockhouse) bis zu Martin Walser (Martin Walser): eine erhabene Galerie allerbester AutorInnen wartet darauf, zusammen mit dem Subgenre Kurz-Rate-Krimi neu und anders entdeckt zu werden.
Und jetzt kommt das Beste: Ab sofort gibt es auch bei watching the detectives, der Kriminalabteilung von Hinternet, jeden Monat einen Kurz-Rate-Krimi! Verfasst werden sie von Dale Patrick Rutherford, einem Pseudonym, hinter dem sich ein gefeierter Autor von Kurz- und Langkrimis verbirgt. Sein Name steht für hohe Qualität und literarischen Anspruch, die von ihm fabrizierten Kurz-Rate-Krimis sind nicht nur einmaliges Lesevergnügen, nein, sie enthalten natürlich immer auch wahlweise einen gesellschaftskritischen Kommentar, einen besonders realitätstüchtigen Dialog oder ein raffiniertes Kochrezept.
Selbstverständlich gibt es auch einen SERIEN-Protagonisten, der Sie getreulich durch die Fälle geleiten wird. Es ist sogar eine ProtagonistIN, womit der Autor Dale Patrick Rutherford den aktuellen Slogan der Frauenbewegung („Wir können alles – außer Krimis schreiben“) auf sehr augenzwinkernde Art ad absurdum führen möchte. Frau Kommissarin Madeleine Lustig, denn so heißt diese Protagonistin, besitzt natürlich DIE DREI INNEREN DÄMONEN, ohne die ein deutscher Krimitext gar nicht funktionieren kann: Trunksucht, Neigung zur gleichgeschlechtlichen Liebe und das frühkindliche Trauma maßlosen Penisneids. Bereits dieses anspruchsvolle psychologische Setting sollte Sie neugierig machen.
Es liegt in der Natur des Subgenres Kurz-Rate-Krimi, dass der Mordfall im Text selbst nicht aufgelöst wird. Denn SIE, liebe Leserinnen und Leser, sollen mitraten, deshalb heißt das Subgenre ja Kurz-RATE-Krimi! Stets gibt es, wie gesagt, eine faire Chance, durch Aktivierung der Gehirnzellen dem Täter oder der Täterin auf die Spur zu kommen. Nutzen Sie die Kommentarfunktion, um den Namen des Bösewichts, der Bösewichtin sowie (ganz wichtig) das Indiz zu benennen, durch welches sich dieser Bösewicht, diese Bösewichtin verraten hat. Und es gibt auch etwas zu gewinnen! Jeweils zu Weihnachten wird unter allen richtigen Erstratern (TrittbrettfahrerInnen haben keine Chance!) der Gewinner, die Gewinnerin des AMOKLÄUFERS durch Losentscheid ermittelt! Der AMOKLÄUFER ist eine formschön gestaltete Statuette aus vergoldetem Blei, bestens als Corpus Delicti bei Totschlag im Affekt geeignet, auch als Eye-Catcher auf Anrichten oder Couchtischen von prägender Eleganz. Der Gewinner, die Gewinnerin dieses ersten europäischen Preises für Rate-Kurz-Krimis wird von Ratekurzkrimifee Anobella gezogen!
Also: Bleiben Sie dran! Und freuen Sie sich auf Madeleine Lustigs ersten Fall – „Das Geheimnis der malaiischen Nacktschnecke“, den wir Ihnen am Freitag vorstellen...
dpr
26. März 2008
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