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... und noch ein paar Alligatorenfunde

So. Der fleißige Johannes hat kurz vorm Wochenende noch einmal ausgiebig gesurft und ist fündig geworden. Stilvolles, Blut und Nutten, jüdische Polizisten in Alaska und viele, viele Mai-Neuigkeiten.

Guter Beginn – „Doch dann ist die Luft einigermassen raus.“: Urteilt Thomas Hermann von der →„Neuen Zürcher Zeitung“ über Gilbert Adairs nicht mehr ganz druckfrischen Roman „Ein stilvoller Mord in Elstree“.

Guter Beginn auch beim Versuch, das PDF-Dokument der „Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag“ mit den Aprilbüchern zu öffnen. Doch auch hier ist die Luft bald einigermaßen raus, das Dokument öffnet sich bei mir leider nicht. Versuchen Sie es also selber und lesen Sie, was die →NZZaS über Michael Chabons jüdische Polizisten in Alaska und Roger Graf („Die Frau am Fenster“?) zu berichten hat.

Mit zahllosen Krimirezensionen immer am Puls der Zeit ist natürlich die „Süddeutsche Zeitung“ – es braucht hier nicht näher ausgeführt zu werden. Im Magazin →„Jetzt“ bespricht eine sichere „eva-bader“ Allan Guthries „Abschied ohne Küsse“, sehr cool übertitelt mit „Pulp-Revival mit Blut und Nutten: Neue Krimireihe für die gaanz Harten“. Und wie es sich für ein Qualitätsmedium gehört, besitzt es auch die Definitionshoheit: „Pulp nennt sich auch Krimi Noir und bedeutet: Knallharte Handlung mit Drogen, lebenden und toten Prostituierten, Whisky mit Schlaftabletten, verräterischen Freunden und freundlichen Verrätern.“ Gut zu wissen.

Und weils der Alligator ja auch manchmal macht – und weil sie unser Krimijahrbuch an prominenter Stelle empfehlen: Die Berliner Krimibuchhandlung →Hammett hält eine Menge Mai-Neuerscheinungen und etliche Rezensionen parat...

9. Mai 2008

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