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Uta-Maria Heim: Wespennest
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Vamba Sherif: Geheimauftrag in Wologizi
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• dpr: Nun, der bei Malet ja auch typische leicht ironische Tonfall fehlt bei Pecherot. Was aber kein Nacht (mehr...)
• Kle: Ist die Sprache denn auch nachempfunden? Als ich den ersten Malet in Händen hielt, hat mich an viele (mehr...)
• Georg: Beschwer ich mich? Hab doch selber schuld und bin gestraft genug! Wo bleibt das Schmerzensgeld? ;-) (mehr...)
• Jochen: Lieber Schorsch, die Blindgänger hast du dir doch selbst ausgesucht. Und das mit dem Abwasch (oder s (mehr...)
• Johannes: Zentralbayern!Ca. 11°11` östl. Länge,47°59`nördl. Breite und 700 m hoch um genau zusein.5 m Schnee u (mehr...)
• Schorsch: Dafür wurde ich aber auch gleich mit zwei Blindgängern bestraft. - Gestern abend hab ich mich am all (mehr...)
• dpr: Nö. Nur schade, dass die Reihe nicht mehr fortgeführt wird. In einem guten neuen Verlag wenigstens v (mehr...)
• dpr: Hallo? Ich weiss nicht wo du wohnst - Zentralsibirien? Bei uns jedenfalls war die Witterung durchaus (mehr...)


Am Donnerstagmorgen wird Deutsch gesprochen

alli_urlaub.jpg

Beginnen wir den Donnerstag mit einem Blick in die deutschsprachigen Gazetten, wo uns sensationelle Geheimnisse über den Regionalkrimi, Korschenbroich und Donna Leon im Händelsound.

„Der sogenannte Regionalkrimi boomt...“: mit diesen Worten beginnt der →„Rhein-Mainer“ seine Besprechung von Stefan Peters’ „Ritual in den Tod“. Das ist sehr originell, und hoffentlich ist Peters’ Krimi zum Thema Studentenbünde nicht ganz so voller neuartiger Erkenntnisse.

Apropos boomender Regionalkrimi. Ein Interview mit dem Vater des nämlichen hat →„RP Online“ im Angebot. Jacques Berndorf liest morgen abend in Korschenbroich, und die erste Frage muss deshalb lauten: „Waren Sie schon einmal in Korschenbroich?“ Und die zweite: „Könnten Sie sich vorstellen, dass Korschenbroich auch mal in einem Ihrer Krimis vorkommt?“ Das nennt man die große Kunst der Interview-Lenkung, davon könnten sich andere eine Scheibe abschneiden.

Doch verlassen wir die deutschen Gefilde und gehen nach Sizilien, wo Roberto Mistrettas „Der kalte Blick der Rache“ spielt. Kalt auch der kritische Blick von Irmela Körner von →„literature.de“: „eine mit falschen Metaphern und ausladenden Bildern überfrachtete Sprache, die die Handlung schwerfällig macht und vor allem die Lust am Lesen im Keim erstickt“.

Am 7. Juni ist im Nikolaisaal zu Berlin einiges los. Man spielt Händel. Und liest Donna Leon dazu. Vielleicht spielt man ja so laut, dass man das Vorgelesene nicht verstehen kann. Ich verstehs sowieso nicht. Steht alles im →„Tagesspiegel“.

Werfen wir zum Schluss einen kurzen Blick auf „Literaturkritik.de“, wo Walter Delabar Arimasa Osawas →„Der Hai von Shinjuku“ und Gianrico Carofiglios →„Das Gesetz der Ehre“ bespricht. Auch →„Die letzten Grüße von der Saar“ werden wohlwollend abgenickt.

Ach ja. Wolfgang Schorlau schickt letzte Grüße vom Hindukusch. Seine "Brennende Kälte" bespricht die →"Berliner Literaturkritik".

22. Mai 2008

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