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*Katzenkrimischeiß - ich fasse es nicht
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Dienstäglicher Nachtrag
Ups, jetzt hat Herr Luju beim Aufräumen doch noch zwei Links unter seiner Kaffeetasse gefunden. Und die sind so essentiell, dass wir es nicht versäumen wollen, sie sofort unters Volk zu streuen. Es geht um äußerst dumme Wiesbadener und eine nette Umschreibung für das, was wir früher "etwas für die Bevölkerungspyramide tun" genannt haben.
Muss man sich mal vorstellen: Du hast eine bezaubernde Anthologistin am Ort, die gerade an den letzten Zeilen eines Bombenwinzerkrimis sitzt. Du sagst dir: Ich bin Wiesbaden und ich muss →ein Krimistipendium verleihen, warum auch immer, aber es muss sein. In Ordnung. Was machst du? Schickst drei heilige Könige zu jener betörenden Autorin und lässt ihr die Schlüssel der Stadt, einen Riesenscheck und einen Koffer mit Kleingeld überreichen? So würden WIR es machen. Wiesbaden jedoch verleiht zwar ein Krimistipendium, aber: „Geplant ist, dass die ersten Aufenthaltsstipendien im Frühjahr 2009 an Mitra Devi, Tatjana Kruse und Oliver Bottini gehen, die beim Krimiherbst 2007 mitgewirkt“, sagt Dezernentin Thies.“ Sind das vielleicht Wiesbadener, hä? Kennt die irgend jemand? Dummes, dummes Wiesbaden!
Alexandra Kui lebt in Ottensen, einem Stadtteil von Buxtehude, vermeldet das →"Hamburger Abendblatt". Ihre Nachbarn wissen, dass sie Krimis schreibt und haben sie trotzdem lieb, gerade ist ihr vierter, „Blaufeuer“, erschienen. Idyllisches Landleben. Doch dann, plötzlich: „ ‚Hier ist es noch richtig dörflich’, sagt sie und fügt mit leuchtenden Augen hinzu: ‚Heute morgen habe ich einen Storch gesehen.’ Solche Erlebnisse sucht sie in Hamburg, wo ihr Freund Alexander lebt, vergeblich.“ Aha. „Storch gesehen“ heißt das jetzt. Mal sehen, was Freund Alexander in neun Monaten dazu sagen wird. Wir berichten.
20. Mai 2008
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