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Die lachenden Detektive

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DIE GLORREICHEN SIEBEN:
Favoriten 2009

John Harvey: Tiefer Schnitt
Uta-Maria Heim: Wespennest
Christian Pernath: Ein Morgen wie jeder andere
Vamba Sherif: Geheimauftrag in Wologizi
Andrea Maria Schenkel: Bunker
Rex Miller: Im Blutrausch
Monika Geier: Die Herzen aller Mädchen

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• Manu: Hoppla, da bin ich aber anderer Meinung! Vielleicht ist es von Vorteil, wenn man die "Hunkelerkrimis (mehr...)
• dpr: Genau, Else, das ist das Stichwort: snobistisch. Comic Sans ist das Schmuddelkind unter den Schrifta (mehr...)
• Else: Déja-vu! Neulich in Hamburg ... Sage ich: "Musst du unbedingt Comic Sans verwenden?" Sagt Jonas (mei (mehr...)
• Ludger: Damit bist Du ja nicht allein. Aber okay, für einen 1-Euro-Krimi muss ich es wohl ertragen. *rafft (mehr...)
• dpr: Ich liebe comic sans. Weil da Herr M. immer vom Stuhl fällt. (mehr...)
• Ludger: Comic Sans. Ich fasse es nicht! *fällt vom Stuhl (mehr...)
• dpr: Nein, Bester, das brauchst du wirklich nicht. Andersrum. Ohne dich hätten wir hierzulande einen toll (mehr...)
• Peter J. Kraus: Lieber dpr, ohne dich läge das Ding noch immer in der Schublade und Conte hätte einen amerikanischen (mehr...)
• dpr: Ja, stimmt. Ein desillusionierender Nachlass. Aber so ist das nun mal im Kommunikationszeitalter. Da (mehr...)
• Mimi: Auf jeden Fall war dieser Charmeur Bitburger dann wohl doch der Frauenfeind, als dessen Gegenteil er (mehr...)


Montagmorgen in Krimideutschland

So. Das mit dem Krimijahrbuch 2008 im "Focus" wisst ihr ja schon. Hier nun die weiteren Meldungen aus unserer schwerbeschäftigten Redaktion.

Am 21. Mai erzählt uns das Landgericht München, ob „Tannöd“ nun ein Plagiat ist oder nicht. Eher nicht, so auch der Tenor bei →„Monsters & Critics“.

Peter Meisenberg schreibt →„Köln Krimis“; genau: die richtig guten ohne Bindestrich. Jetzt braucht man sie nicht einmal mehr zu lesen, sie werden einem vorgelesen. In „Schwarze Kassen“ geht es um dubiose Machenschaften im Generalvikariat, Kommissar Löhr ermittelt, bis der Dom wackelt.

„Die Kirche ist in Finnland weniger stark als in Deutschland“, erklärt hingegen Autorin Leena Lehtolainen in einem Interview der →„Taz“. Deshalb schreibt sie auch keine finnischen Köln Krimis, nicht einmal mit Bindestrich, sondern ganz einfach Finnlandkrimis.

Wer mit dem Zug nach Mainz fährt, kommt irgendwann durch Bad Kreuznach. Und hat keine Ahnung, dass es dort eine →"Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach" gibt, bei der ein wahrer Dichter, ja, ein doppelter und dreifacher Richard Wagner wacker waltet. "Giftige Garten-Geschichte im Grünen gelesen" wird da gestabreimt, dabei hat doch nur Antje Fries aus ihrem dritten Rheinhessen-Krimi (mit Bindestrich!) gelesen.

„PR-Inside“ hat einen absoluten Hammer im Programm: „Australian author, Darren G. Burton, has taken the literary world by storm with the release of his ground breaking book - Real Life Dramas (Volume One).“ Wow, wahre Geschichten! Das hieß früher mal „Pitaval“, da sind die zugezogenen Australier aber noch als Sträflinge durchs Outback marschiert. Apropos Sträflinge: Real Life Dramas können gravierende juristische Folgen haben, die Frau Schenkel weiß das.

"Der langsame Tod der Luciana B." von Guillermo Martinez fährt in der schweizer →"Sonntagszeitung" größeres Lob ein und "Kennedy's brain" ist nun endlich auch →in Kanada angekommen. Weitere Rezensionen aus der weiten Welt nun im Schnelldurchlauf:

"Delusion“ von Peter Abrahams gibt’s im →„Star“, der →„Independant“ bespricht "The Secret Scripture" von Sebastian Barry, Anne Emerys "The Barrington Street Blues" erklingt beim → "Chronicle Herald" und Inger Ash Wolfe darf sich über zwei Besprechungen → hier und →dort freuen. Erwähnen wir auch noch das →"Blogcritics Magazine", das "Sail" von James Patterson und Howard Roughan unterm kritischen Auge hat.

Fehlt noch etwas? Klar, unsere tägliche Meldung von der Bondfront! Heute mit einem →"Bond-Weekend" für 315 Pfund, "exklusive VAT".

19. Mai 2008

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