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• Kle: PS: "Leicht ironisch" finde ich leicht untertrieben. Ironisch kann man die Sprache letztlich auch ni
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• Kle: Danke, die Ironie schien mir damals zuerst raubeinig. „Ich traf den Fettsack am zweiten Kinn von unt
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• dpr: Nun, der bei Malet ja auch typische leicht ironische Tonfall fehlt bei Pecherot. Was aber kein Nacht
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• Kle: Ist die Sprache denn auch nachempfunden? Als ich den ersten Malet in Händen hielt, hat mich an viele
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• Georg: Beschwer ich mich? Hab doch selber schuld und bin gestraft genug! Wo bleibt das Schmerzensgeld? ;-)
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• Jochen: Lieber Schorsch, die Blindgänger hast du dir doch selbst ausgesucht. Und das mit dem Abwasch (oder s
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• Johannes: Zentralbayern!Ca. 11°11` östl. Länge,47°59`nördl. Breite und 700 m hoch um genau zusein.5 m Schnee u
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• Schorsch: Dafür wurde ich aber auch gleich mit zwei Blindgängern bestraft. - Gestern abend hab ich mich am all
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• dpr: Nö. Nur schade, dass die Reihe nicht mehr fortgeführt wird. In einem guten neuen Verlag wenigstens v
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• dpr: Hallo? Ich weiss nicht wo du wohnst - Zentralsibirien? Bei uns jedenfalls war die Witterung durchaus
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Pieke macht Muskeln
Als geistige Nahrungsergänzungsmittel werden die Kriminalreportagen der Pieke Biermann von jeder Dopingagentur bedenkenlos durchgewunken. Anders bei Anabolika und Co. Hier hat sich die Kriminalität längst organisiert und der Zoll desgleichen. Fitnesswahn eben, Muckis "um jeden Preis". Hören Sie unbedingt die neueste Reportage der von Natur aus bärenstarken Pieke, am Freitag, 9. Mai 2008 im RBB-Inforadio 93,1 um 10:27 und 13:27Uhr (Wiederholungen Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montagnacht 04:45 Uhr) oder lesen Sie es am Sonnabend, 10. Mai 2008 in DER TAGESSPIEGEL. Oder hören / lesen Sie per Mausklick. Aufs Radio, klar.
Zwischen vier- und zehntausend Euro kostet eine einzige von zahllosen “Kuren”, mit denen Männer versuchen sich zu muskelstrotzender Mutanten aufzubauen. Frauen übrigens auch.Die selbstgeschwungene Chemo-Keule enthält anabole Steroide, Wachstumshormone, Substanzen, die dem kopfschüttelnden Publikum durch die letzten Tours de France geläufig sind, und allerlei Mittel zur Dämpfung von Nebenwirkungen. Viagra zum Beispiel.
Denn wo Muskeln allzu üppig schwellen, schrumpft das meiste andere. Hoden-Atrophie gehört - neben Leber- und Herz/Kreislaufschäden - zum Standard-Risikokatalog. Ob Hirn-Atrophie ebenso, ist noch nicht nachgewiesen. Aber feststeht: Auch die Folgekosten sind opulent. Gesund ist das alles nicht.
Legal aber eben auch nicht, und da steckt der nächste Risikofaktor: Knast. Fast alle nötigen Präparate kommen als Schmuggelware ins Land oder werden in hiesigen Klitschen zusammengepanscht. Zollfahnder wissen schon lange, was sich bei Groß-Razzien in Fitness-Studios und Maxi-Prozessen gegen Dealer in den letzten zwei Jahren bestätigt hat: Anabolika-Handel ist ein neuer Geschäftsbereich der Organisierten Kriminalität. Die Gewinnspannen sind hier zum Teil höher als bei Koks und H, kaum ein Muskel-Freak kann sein Dauer-Doping bezahlen, braucht aber seinen Stoff wie jeder Junkie. Ein perfektes Bermuda-Dreieck für OK-Strukturen.
Aus der Arbeit des Zollfahndungsamts Berlin und seiner Spezialisten für die kriminellen Folgen des Fitness-Wahns.
8. Mai 2008
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