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• dpr: Genau, Else, das ist das Stichwort: snobistisch. Comic Sans ist das Schmuddelkind unter den Schrifta
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• Else: Déja-vu!
Neulich in Hamburg ...
Sage ich: "Musst du unbedingt Comic Sans verwenden?"
Sagt Jonas (mei
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• Ludger: Damit bist Du ja nicht allein. Aber okay, für einen 1-Euro-Krimi muss ich es wohl ertragen.
*rafft
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• dpr: Ich liebe comic sans. Weil da Herr M. immer vom Stuhl fällt.
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• Ludger: Comic Sans. Ich fasse es nicht!
*fällt vom Stuhl
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• dpr: Nein, Bester, das brauchst du wirklich nicht. Andersrum. Ohne dich hätten wir hierzulande einen toll
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• Peter J. Kraus: Lieber dpr, ohne dich läge das Ding noch immer in der Schublade und Conte hätte einen amerikanischen
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• dpr: Ja, stimmt. Ein desillusionierender Nachlass. Aber so ist das nun mal im Kommunikationszeitalter. Da
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• Mimi: Auf jeden Fall war dieser Charmeur Bitburger dann wohl doch der Frauenfeind, als dessen Gegenteil er
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Pieke macht Muskeln
Als geistige Nahrungsergänzungsmittel werden die Kriminalreportagen der Pieke Biermann von jeder Dopingagentur bedenkenlos durchgewunken. Anders bei Anabolika und Co. Hier hat sich die Kriminalität längst organisiert und der Zoll desgleichen. Fitnesswahn eben, Muckis "um jeden Preis". Hören Sie unbedingt die neueste Reportage der von Natur aus bärenstarken Pieke, am Freitag, 9. Mai 2008 im RBB-Inforadio 93,1 um 10:27 und 13:27Uhr (Wiederholungen Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montagnacht 04:45 Uhr) oder lesen Sie es am Sonnabend, 10. Mai 2008 in DER TAGESSPIEGEL. Oder hören / lesen Sie per Mausklick. Aufs Radio, klar.
Zwischen vier- und zehntausend Euro kostet eine einzige von zahllosen “Kuren”, mit denen Männer versuchen sich zu muskelstrotzender Mutanten aufzubauen. Frauen übrigens auch.Die selbstgeschwungene Chemo-Keule enthält anabole Steroide, Wachstumshormone, Substanzen, die dem kopfschüttelnden Publikum durch die letzten Tours de France geläufig sind, und allerlei Mittel zur Dämpfung von Nebenwirkungen. Viagra zum Beispiel.
Denn wo Muskeln allzu üppig schwellen, schrumpft das meiste andere. Hoden-Atrophie gehört - neben Leber- und Herz/Kreislaufschäden - zum Standard-Risikokatalog. Ob Hirn-Atrophie ebenso, ist noch nicht nachgewiesen. Aber feststeht: Auch die Folgekosten sind opulent. Gesund ist das alles nicht.
Legal aber eben auch nicht, und da steckt der nächste Risikofaktor: Knast. Fast alle nötigen Präparate kommen als Schmuggelware ins Land oder werden in hiesigen Klitschen zusammengepanscht. Zollfahnder wissen schon lange, was sich bei Groß-Razzien in Fitness-Studios und Maxi-Prozessen gegen Dealer in den letzten zwei Jahren bestätigt hat: Anabolika-Handel ist ein neuer Geschäftsbereich der Organisierten Kriminalität. Die Gewinnspannen sind hier zum Teil höher als bei Koks und H, kaum ein Muskel-Freak kann sein Dauer-Doping bezahlen, braucht aber seinen Stoff wie jeder Junkie. Ein perfektes Bermuda-Dreieck für OK-Strukturen.
Aus der Arbeit des Zollfahndungsamts Berlin und seiner Spezialisten für die kriminellen Folgen des Fitness-Wahns.
8. Mai 2008
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