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• dpr: Genau, Else, das ist das Stichwort: snobistisch. Comic Sans ist das Schmuddelkind unter den Schrifta
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• Else: Déja-vu!
Neulich in Hamburg ...
Sage ich: "Musst du unbedingt Comic Sans verwenden?"
Sagt Jonas (mei
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• Ludger: Damit bist Du ja nicht allein. Aber okay, für einen 1-Euro-Krimi muss ich es wohl ertragen.
*rafft
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• dpr: Ich liebe comic sans. Weil da Herr M. immer vom Stuhl fällt.
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• Ludger: Comic Sans. Ich fasse es nicht!
*fällt vom Stuhl
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• dpr: Nein, Bester, das brauchst du wirklich nicht. Andersrum. Ohne dich hätten wir hierzulande einen toll
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• Peter J. Kraus: Lieber dpr, ohne dich läge das Ding noch immer in der Schublade und Conte hätte einen amerikanischen
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• dpr: Ja, stimmt. Ein desillusionierender Nachlass. Aber so ist das nun mal im Kommunikationszeitalter. Da
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• Mimi: Auf jeden Fall war dieser Charmeur Bitburger dann wohl doch der Frauenfeind, als dessen Gegenteil er
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Krimiklassiker?

Was ist was im Krimiland? Wartet nicht auf den großen Erklärer! Erklärt es euch selbst! Die Weisheit des Krimivolkes ist schier grenzenlos, die Summe seiner Meinungen nähert sich der Wahrheit wie eine Parabel dem Nullpunkt! - Ab sofort werden hier in loser Folge wichtige Fragen der Krimitheorie gestellt - und IHR sollt sie beantworten! Aus den Antworten wird sodann ein "Krimi-Volkslexikon" fabriziert. Beginnen wir heute mit der Frage: Was sind eigentlich Krimiklassiker?
Als „Klassik“ bezeichnet man gemeinhin die Blütezeit einer Nationaliteratur. Der Begriff „Klassiker“, zumal in einem Genre gebraucht, hat damit nichts mehr zu tun. Er schmückt viel mehr einzelne herausragende AutorInnen und Werke. Wer sind nun aber die Klassiker der Kriminalliteratur? – Eine Frage an die LeserInnen anlässlich des →„Klassiker-Checks“ beim „Titel-Magazin“.
Wohl dem Land, das tatsächlich eine Krimi-Klassik im Definitionssinn vorweisen kann, England etwa mit seinen großen Damen des Golden Age, die USA mit Pulp und dem, was daraus wurde, Frankreich mit seiner nouvelle cuisine des Noir... Was aber geschieht mit all denen, die außerhalb solcher Epochen zu Klassikern wurden? Mit Charles Willeford etwa. Oder Fred Vargas. Sind das überhaupt Klassiker? Was charakterisiert sie?
Und hierzulande, im Deutschsprachigen? Friedrich Glauser, gewiss. Aber auch Friedrich Dürrenmatt? Weiter zurück wage ich gar nicht zu gehen, obwohl mir da schon noch Namen einfielen... Und ist –ky etwa AUCH ein Klassiker? Pieke Biermann ist eine Klassikerin, eine höchst lebendige, was natürlich die nächste Frage aufwirft: Müssen die alle tot sein oder was?
Oder gibt es eine Klassiker-Inflation? Sollten wir bei der Vergabe des Prädikats wählerischer, vorsichtiger sein?
Letztlich gültige Antworten zum Thema sind wohl nicht zu erwarten. Aber viele Antworten, aus denen man eine Annäherung basteln könnte. Die Vielfalt der Volksmeinung ergibt, sagt man, in ihrer Summe so etwas wie „Wahrheit“. Nun ja. Aber versuchen wir das doch einmal. Sagt eure Meinung zu Klassikern, zu den Voraussetzungen, den Über- und Unterschätzten. Und dann sehen wir weiter.
dpr
22. Juli 2008
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