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Neues aus der unsichtbaren Stadt

Und wieder gibt es drei neue Rezensionen zu „Pixity – Stadt der Unsichtbaren“, einem sehr käuflichen Buch des wtd-Betreibers. Und sowieso gibt es die informative Seite zum Buch, →hier nämlich. Aber widmen wir uns den Rezensionen.

„Selten schaffte es ein Buch mich so sehr zu fesseln, wie dieses. Man will regelrecht wissen, wie es weitergeht und legt bevor man das nicht weiß das Buch aus der Hand.“

Wie nennt man so etwas? Pageturner, genau. →Peter Goldman hat „Pixity“ gefesselt (sehr passend übrigens, denn gefesselt werden in dem Buch einige), wenngleich: “Dabei macht die Schreibweise vom Anfang bis zum Ende eine Wandlung durch. Am Anfang noch relativ klar und deutlich wird die Art zu schreiben immer verworrener und schwieriger zu verstehen. Es ist so, als hätte der Autor am Ende vergessen, dass es noch ein paar mehr Satzzeichen gibt, als das Komma.“

Und das Komma hab ich manchmal auch noch vergessen. Hm.

Ähnlich lautet das Fazit auf →„Wortgeflüster“: „Fazit: Wer sich mit dem Thema auseinander setzten möchte, dem empfehle ich das Buch, denn der wird auch über den verworrenen Satzbau hinwegsehen. Kenntnisse über Chatprogramme und Internet vereinfachen auch das Lesen, sonst hat man bei vielen Passagen nur Fragezeichen über dem Kopf.“

Also hier habe ich nicht das Komma vergessen, sondern zu verschwenderisch zu den Fragezeichen gegriffen. Nochmal hm.

Satzzeichen interessieren →Tim Maicher („chaotischer und windsurfender Buchliebhaber“) nicht. Er hat Hunger – und „Pixity“ hat ihm gemundet: „Das Buch habe ich relativ schnell durchgelesen und muss sagen, dass der Lesefluss in einigen Passagen durch zu viele Informationen gehemmt wurde. (...) Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Beweggründe von Bentner unersichtlich sind. (...) Nichtsdestotrotz habe ich das Buch verschlungen und hab mich öfters ertappt, wie ich nachgedacht hab wer der Mörder sein kann oder ob es Bentner vielleicht selbst ist? Somit macht es Spass das Buch zu lesen und es zu verschlingen.“

Richtig. Die Reihenfolge ist wichtig. Erst lesen, dann aufessen.

dpr

2. August 2011

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