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• dpr: Genau, geht doch sowieso in Ordnung! Ist aber kein Krimi, oder? Für Krimis gilt: Spielst du in Dinke
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• So nicht: Mit "Die Maitresse des Bischofs" spielt nun aber einer der allerbesten deutschen Romane in einer Sta
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• dpr: Tja, typischer Fall von "KrimiautorInnen brauchen immer was länger". Das geheime Prinzip: Nicht nur
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• Ria: Mann, die AutorInnen sollen mit Geld winken? Woher soll das kommen, ohne ordentliche Rezensionen?
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• dpr: Ha! Ihr Spacken seid doch nur neidisch auf meine Geschäftsidee! Denkt euch doch selber was Hammermäß
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• Ria: Wie wäre es, wenn die Bestellung einer Rezension nur dann statthaft ist, wenn überhaupt kein Krimi v
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• dpr: Lieber Herr Hammer, drohen Sie mir nicht! Seien Sie mir dankbar! Negativwerbung ist im Moment die ei
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• Hammer, der: Sehr geehrter Herr dpr,
so nicht! Wie Sie sich hier in ihrem Schmierblog über unseren schönen Ort D
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• Ria: Und ich habe mich schon gefragt, ob ich mit meinen Kommentaren als persona non gratin auf das Rating
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27-01-2012
Buddy Giovinazzo: Piss in den Wind
Ein Buch – zwei Meinungen. Nein, kein Kritikerstreit, denn beide sind sich einig: Buddy Giovinazzos "Piss in den Wind" erzählt eine ebenso gradlinige wie vertrackte Geschichte, die ihr Thema mit Respekt und ohne die sonst üblichen Beigaben des Pompösen und Schaurig-Sensationellen aufbereitet. Dass zeitgleich mit dem Erscheinen von "Piss in den Wind" auch Giovinazzos Debüt "Cracktown" eine verdiente Neuauflage erfahren hat (und Neuauflagen weiterer Werke angekündigt sind), gibt dem Ganzen eine besondere Note – und allen Interessierten Gelegenheit, den erstaunlichen erzählerischen Reichtum des Autors in aller Ruhe zu begutachten.
23-01-2012
In letzter Zeit häufen sich →die Klagen über schädliche, weil nicht den Vorstellungen der Autorinnen und Autoren gemäße Besprechungen literarischer Werke. Der wirtschaftliche Schaden, den solche "Rezis" anrichten, ist in der Tat enorm und gerade in Zeiten von Eurokrise, schleichender Inflation und Sinnverlust ein nicht zu unterschätzender Standortnachteil für die deutsche Literaturwirtschaft. Doch solange jede und jeder als "Rezensent" tätig sein kann, solange kein Regelwerk den respektvollen Umgang mit Literatur auf eine vernünftige objektive Grundlage stellt, lässt sich diesem Unwesen kaum Einhalt gebieten.
(mehr...)21-01-2012
Es waren nicht die Kriminalromane an sich, die ihn interessierten. Aber er suchte das Kriminelle in den Romanen, die Spuren des Rechts in der Literatur, das Literarische in der Rechtsprechung ebenso. Vor allem letzteres verhinderte, dass er sich Illusionen über das "objektive Recht" machte, gar von einer Gleichsetzung Recht = Gerechtigkeit träumte. Er war ein Realist, der die Literatur liebte und befragte, ein Kenner jener "alten Krimis" zumal, von denen man anderswo immer noch nicht weiß, dass es sie gibt. Und er war, natürlich, ein streitbarer Diskussionspartner. Im Laufe der Zeit hatte man sich angewöhnt, auf Joachim Linders Reaktionen zu bestimmten Themen geradezu zu warten. Und natürlich kamen sie. Jetzt nicht mehr. Am 12. Januar 2012 ist Joachim Linder, Betreiber des Blogs →"Notizen und Texte" im Alter von 63 Jahren verstorben.
20-01-2012
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 13
Mit einiger Verzögerung, aber jetzt gebündelt: Nachrichten von Kitsch und Kunst, Märchen und Wirklichkeit, Kuckucksuhren und ausgeleierten Unterhosen. Kurz: Neues vom Krimi.
(mehr...)16-01-2012
Was ist Krimi? Ein Aktualitätenzettel
Zettel 123: Im offiziösen Krimideutschland hängt seit geschätzten 100 Jahren eine Kuckucksuhr an der Wand. Nach Altvätersitte schleppt sie unter monotonem Ticktack ihre beiden Zeiger der Zeit nach. Mehrmals im Jahr öffnet sich das Loch im Gehäuse mit Getöse und ein Kuckuck – Wahrzeichen der Heiligen Insolvenz – schnellt, vorne an eine hölzerne Zunge gebunden, heraus und krächzt: "Glauser Preis!" – "Die Besten!" – "Deutscher Krimi Preis!" Dann zieht sich die Zunge zurück in die Dunkelheit des Kastens, das Türchen fällt zu. Wer dieses Bild nicht versteht, sei an die Sache mit den Reissäcken und ihrem notorischen Umfallen verwiesen.
... und zwar für Krimicouch-Potatoes. Einmal zu Patrick Pécherots →"Boulevard der Irren", einmal zu →"Die Farbe der Leere" von Cynthia Webb. Beide Bücher empfehlenswert.
14-01-2012
Auf Wiederlesen, Reginald Hill
Manche verabschieden sich klamm und heimlich, andere bläst das Posaunenheer dröhnend ins Jenseits. Bei Reginald Hill, am 12. Januar 2012 75jährig verstorben, dürfte das Ohropax nicht reichen, bei all dem nachredenden und elogierenden Schall und Schwall. Also machen wir's kurz.
(mehr...)13-01-2012
Meine monatliche Kolumne auf der Krimicouch ist eine Serie. Und in dieser Serie geht es diesmal um - die Serie. Warum lebt der Krimi von Serien, was sind ihre Gesetze? Das alles am Beispiel von Robert van Guliks Richter-Di-Romanen. Kann man →hier lesen.
09-01-2012
Exposé für einen sehr deutschen Thriller
Liebe Gesine!
Ich darf Sie doch so nennen, meine hochverehrte Lektorin? Jedenfalls hat es mich sehr gefreut, dass Sie meine IDEE, ach was: meinen HAUCH von einer Idee für einen wirklich realitätshaltigen Thriller gewissermaßen auf Südafrika-Wirklichkeitsniveau nicht sogleich in Bausch und Bogen verworfen haben, wie es leider Ihre Kolleginnen und Kollegen anderer großer Verlagshäuser getan haben. Sie haben noch Mut zum Neuen! Sie sind noch innovativ! Aber genug des Lobes. Ich erdreiste mich, Ihnen anbei ein kleines Exposé zu übersenden, das heißt, ich möchte Ihnen zunächst einmal ganz zwanglos den PLOT meines Romanes umreißen. Es wird ein dicker Roman. Hardcover? 500 Seiten mindestens, also 19,90 €!
07-01-2012
Dass es hier Probleme mit den Kommentaren gibt, ich nach wie vor mit Spam zugemüllt werde - es dürfte euch nicht entgangen sein. Und jetzt komm ich dahinter, dass RICHTIGE Kommentare ganz rigoros gar nicht erst diesen Blog zu erreichen scheinen. Oder irgendwohin verschwinden, wo ich sie niemals vermuten würde. Dachte schon, ihr mögt mich nicht mehr... Würdet ihr mal ein paar Kommentare schreiben und mitteilen, wie toll oder beknackt wtd ist oder ob es bei euch gerade regnet, stürmt und schneit? Ich versuche dann mal, die unerforschlichen Wege der Kommentare zu verfolgen. Es ist ein Jammer...
02-01-2012
Matthias Wittekindt: Schneeschwestern
Reden wir über Kitsch. Was ist das? Kitsch ist die Nachahmung des Originellen, das Errichten potemkinscher Fassaden vielzimmriger Worthäuser, aber eben nur die Fassaden, ein Täuschungsmanöver für flüchtige Augen. Im Kitsch offenbart sich falsches, weil oberflächliches Lesen. Alles etwa, was heutzutage "romantisch" daherkommt, hat Romantik nie wirklich verstanden, ahmt den Ton nach, trifft ihn aber nicht. Kitsch will mehr sein, Kitsch will Kunst sein, unbedingt, Kitsch strebt nach dem Höheren und löst sich doch nie von seinem traurigen Ausgangspunkt: dem Unvermögen zur originellen schöpferischen Leistung.
23-12-2011
Fast geschafft. Allen Leserinnen und Lesern die obligatorischen guten Wünsche zu Fest und Jahreswechsel – ja, und was wünschen wir uns krimimäßig für 2013? In aller Bescheidenheit:
- Weniger Schablonen (Eintreffwahrscheinlichkeit: 2%)
- Mehr Risiko (3%)
- Weniger kritische Konfektion (4%)
- Mehr Toleranz (0%)
- und ganz allgemein eine geringere Arschlochdichte (keine Prognose)
20-12-2011
Historisierend und historisch: zwei Krimis
Historische Krimis sind Mogelpackungen. Jeder Krimi ist historisch, hinterlässt er doch den Nachgeborenen etwas über die Verhältnisse, die Denkweisen seiner Entstehungszeit. Was allgemein als historisch etikettiert wird, ist hingegen historisierend, ein Nachbau von Vergangenem, der weder seine Abhängigkeit von der Zeit seiner Entstehung noch seine zwangsläufige didaktische Absicht leugnen kann. Uns Lesern soll etwas vermittelt werden, wir sollen etwas lernen, bestenfalls bietet man uns Infotainment, schlechtestenfalls das Dröge einer faktenvollen und blutleeren Geschichtsstunde im zeitlos morschen Gerüst eines 08/15-Krimis.
(mehr...)15-12-2011
Hm, das ist Fernsehen. Sagen darf man nix und eine Freundin bekommt man auch noch angedichtet. Lässt sich →hier angucken (Beitrag "Autor ohne Stimme" auswählen, dazu mit der Maus über den blauen Balken rechts...).
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 12
Und weiter gehts beim lustigen Fragenbeantworten. Diesmal von NOIR bis MAGGI, von Glauser bis Manierismus. Ein Ende? Nicht abzusehen.
(mehr...)09-12-2011
2011? Abhaken. 2012? Abwarten. Für alle Nostalgiker gibt es ab sofort einen kleinen, deutschzentrierten Rückblick auf die verflossenen zwölf Monate. Natürlich auf der →Krimicouch.
08-12-2011
Es herrscht Krieg. Kein heißer, kein kalter, eher ein lauwarmer, wie es dem Gegenstand angemessen ist. Es geht um etwas höchst Belangloses, um Kriminalliteratur, die nur für wenige mehr ist als das feierabendliche Quantum Entspannung und Ablenkung, Abzittern und Ablachen. In gewisser Weise also das, was man einen akademischen Krieg nennen könnte, wäre nicht "Krieg", wenn ich es mir so recht überlege, die unpassende Bezeichnung. Nennen wir es also Scharmützel. Ein ulkiges Wort für eine im Grunde ulkige Geschichte.
(mehr...)07-12-2011
Hilft nicht gegen Grippe - oder vielleicht doch? Michael Schweizer in "Kommune", 6/11:

05-12-2011
Joe R. Lansdale: Gauklersommer
Nichts Neues von Joe R. Lansdale. Gut halt. Aber wem sag ich das. Wer Lansdale mag, mag auch "Gauklersommer", die Geschichte des Irak-Veteranen Cason Stadler, eines talentierten Journalisten, der einst am Pulizerpreis vorbeischrammte, in eine Art Daseinskrise gerät und sich in seine Geburtsstadt Camp Rapture im tiefsten Texas zurückzieht (den Lesern schon aus "Kahlschlag" bekannt, damals 30er Jahre, nun Jetztzeit). Dort leben seine Eltern, der Bruder unterrichtet an der Uni, Stadler findet eine Anstellung als Kolumnist beim Ortsblättchen und alles ist irgendwie gut. Bis es verdammt schlecht wird.
01-12-2011
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 11
Und ein neuer Packen Zettel. Diesmal mit einem weißen Wal, der zu einem roten Faden gehört, ein wenig Idiotenbashing (business as usual) und ein paar kühnen Behauptungen. Und nun weiter im Text.
(mehr...)27-11-2011
Manfred Wieninger: Das Dunkle und das Kalte
Auch Kriminalromane, die nicht unter dem Etikett des Regionalen ächzen, spielen irgendwo. An realen oder fiktiven Orten, manchmal sowohl als auch, wie die Marek-Miert-Krimis von Manfred Wieninger. Harland heißt das triste Provinzkaff im Niederösterreichischen (man kann sich kaum vorstellen, dass auch dort die Sonne einmal scheint), eine Kopfgeburt wohl, doch unverkennbar nach dem Vorbild von Wieningers Geburtsstadt St. Pölten geformt. So springt das Faktische ins Fiktive und wieder zurück, ein Vorgang, in dem sich immer schon die Dynamik von Literatur entfaltet hat und immer entfalten wird. Jetzt hat Wieninger die Maske des Literaten für einen Moment abgenommen und führt uns durch sein Harland, wenn es St. Pölten heißt. Dass er dabei weiterhin Literat bleibt – wen wundert's?
26-11-2011
Soweit die nackten Fakten. Ein anachronistischer Krimi, zu dem es auch schon einen Coverentwurf gibt (siehe unten), dem man vielleicht noch ein Detail hinzufügen könnte. Anachronistisch eben. Wer den Titel bei mir vorbestellen möchte: gerne. →Hier. Exemplar handsigniert, gewidmet, inklusive Verpackung und Porto, ohne Aufpreis. Und mit einer kleinen exklusiven Zugabe. Nicht zu vergessen: das Frühjahrsprogramm von Conte. Da erbt Herr Cattolini und Frauen werden von Brücken geworfen. Und ein Kalender mit Schuss (auch schon vorbestellbar). Wir bleiben am Ball.
25-11-2011
Martin Compart: Die Lucifer Connection
Der Weg zwischen Kunst und Trash ist lang. Jedenfalls wenn man sich das literarische Wertigkeitssystem als ein Gebäude vorstellt, der Krimitrash im von Schimmel und Schwamm heimgesuchten Souterrain und der fein-, tief-, hintersinnig komponierte "literarische Krimi" ganz Penthouse-Resident mit den Annehmlichkeiten eines intellektuellen Dachgartens. Aber man kann sich das Ganze auch anders vorstellen. Als einen Kreis, der beim Krimi als reiner Kolportagekost beginnt und beim "Krimi als literarisches Kunstwerk" endet. Dann kommt einem die Strecke zwischen den Extremen immer noch lang vor – doch eigentlich liegen sie ganz dicht beieinander.
23-11-2011
Darf ein Krimi, in dem reihenweise Kinder ermordet werden, lustig sein? Kann ein Krimi, der grässliche Monster durch die Berliner Unterwelt rumoren lässt, die Wirklichkeit widerspiegeln? Er darf, er kann. Hängt, wen wundert's, vom Können des Autors ab und das ist im Falle von Rob Alef beneidenswert groß. "Kleine Biester" heißt das Buch, was, hat man es zu Ende gelesen, durchaus doppelsinnig ist und dennoch einen sehr eindeutigen Blick auf die Verhältnisse erlaubt.
22-11-2011
Ein Jahr →Drood-Projekt, 350 Folgen, über 600 (virtuelle) Druckseiten. Ein Grund, mich selbst zu feiern? Das auch. Aber vor allem den armen Schweinen Respekt zu zollen, die sich das seit einem Jahr, seit 350 Folgen antun. Leute, ihr habt mein Mitgefühl!
21-11-2011
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 10
Heute mit Dickens und Higgins, einigen notorischen Arschgesichtern und Arschgedanken, der propperen Psycho-Anneliese und anderen organisierten Verbrechen. Und einem Jubiläumszettel, auf den ihr schreiben könnt, was ihr wollt. Vielleicht verratet ihr es mir? Die Kommentarfunktion ist immer noch aktiv, ich muss nur freischalten, wegen Spam, sorry.
(mehr...)18-11-2011
George V. Higgins: Die Freunde von Eddie Coyle
Eine gelesene Geschichte ist immer auch eine gesehene Geschichte. Unser Kopfkino verwandelt Wörter in Bilder, schnappt sich den Handlungsfaden und zieht ihn möglichst logisch-straff, um auf diesem Seil, dieser Sinn-Einheit, über den Abgrund zu tanzen, in den zu schauen man uns abgeraten hat. Vorsicht, Absturzgefahr, Vorsicht, disparate Teilchen unseres Daseins. Um dieses Kunststück bewerkstelligen zu können, hat man u.a. die erzählende Literatur erfunden. Aber Literatur wäre nicht Literatur, wenn sie den Erwartungen nicht gelegentlich davonliefe, indem sie sie erfüllt und gleichermaßen untergräbt. Einen solchen Text hat man bei "Die Freunde von Eddie Coyle" vor sich.
14-11-2011
Eine Mordsgeschichte wird recherchiert
Nichts als Zettel, Zettel, Zettel... Nein, jetzt gibt es auch ein merkwürdiges Stück aus "Was ist Krimi?" zu lesen, einen Kurzkrimi gewissermaßen. Ein PDF mit Bildern, im Krimikultur:Archiv veröffentlicht, genauer: →hier. Viel Vergnügen oder auch nicht.
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 9
Von W.H. Auden bis zu geworfenen Tampons, über flüchtende Leserschaft und Hamster bei Facebook: Wieder einmal steckt in diesem Zettelkonvolut alles, was wir so am Krimi lieben. Live dabei sein könnt ihr bei Facebook.
(mehr...)12-11-2011
Bitte hinsetzen und lesen. Eine längere Kolumne mit Gedanken zum →Schwedenkrimi, eine sehr lobende Rezension zu Guido Rohms →"Blutschneise" sowie eine weniger begeisterte zu Wolfram Fleischhauers →"Torso". Und, von den anderen Kolleginnen und Kollegen, noch vieles mehr. Natürlich auf der →Krimicouch.
09-11-2011
Eine Kurz-und-knapp-Rezi zu einem Ex-und-Hopp-Krimi. Schweizer Rassist tötet böse ausländische Jungs mit Curare, Detektivin (Ex-Polizistin) ermittelt, pflichtgemäßes Beleuchten der Schweizer Verhältnisse, alles sehr bieder und ambitionslos. Am Ende war's dann einer und Schluss. Liest sich rasend schnell, im Guten (Lebenslesezeit) wie im Schlechten (der ganze Rest).
dpr
Roger Strub: Tödliche Punkte. Pendragon 2011. 220 Seiten. 9,95 €
07-11-2011
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 8
Der Zettelkrieg geht weiter. Krisen, Weisheiten und Erkenntnisse, dumme Ideen und Vorschläge, Schwarmintelligenz und Schwarmidiotie. Keine Ahnung, was das noch werden soll.
(mehr...)02-11-2011
Georg Haderer: Der bessere Mensch
Deutschland 2011. Eherne Gesetze geraten ins Wanken, ehemals orthodox gläubige Menschen wechseln ihre Überzeugungen mit der Unterwäsche, nichts ist mehr so, wie es einmal war. Ausnahme: österreichische Krimis. Die sind lustig. Immer, mal so, mal anders, aber lustig. Und dann das: Georg Haderers "Der bessere Mensch". Österreicher, aha. Man beginnt mit der Lektüre und irgendwann, sagen wir auf Seite 38, schaut man ungläubig in die Kurzbio des Verfassers. Österreicher. Aber nicht österreichisch lustig. Schulterzucken. Die Welt ist endgültig und komplett aus den Fugen geraten.
31-10-2011
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 7
Und immer turbulenter wirbeln die Zettel. Warum es tröstlich sein kann, wenn Schulkinder ermordet werden und das Lesen eine größere Kunst ist als das Schreiben, über Kanzlerinnen und andere Eiserne Jungfrauen, Prostituierte und überhaupt: die Zeit, die über sich zusammenbricht. Wie immer live bei Facebook.
(mehr...)25-10-2011
Dieses Werk ist mir auf der Buchmesse zugetragen worden, als hätte die edle Überbringerin gewusst, dass mir eine dröge zweistündige Zugfahrt bevorstand. "Soll irgendwie wolfhaasig sein", kam die Zusatzinformation. Und angesichts des Covers – verkaufsförderndes bayrisches Weißblau -, der erschütternden Erinnerung an eine Probeseite Rita Falk und des Autorenfotos – so sehen Bayern aus! – machte ich mir keine großen Hoffnungen auf nennenswertes Leseamüsement. Aber zwei Stunden im ungeheizten ICE... Kaffeenachbau zu Champagnerpreisen... "Sänkyou for träwweling wiff se Deutsche Bahn"-Durchsagen... also las ich, knappe 100 Seiten. Und lebe noch.
24-10-2011
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 6
Zeit für die nächsten Zettel. Affen, die Kinderschokolade lutschen, Fritz Lang grüßt aus der Ferne und Titeleindeutscher, Polizisten, Hacker brauchen Therapien. Na dann. Wie immer: Zettel in Echtzeit gibts bei Facebook.
(mehr...)17-10-2011
Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 5
Wie einem der Kopf so wirr wird... wie sich die Zeit in den Schwanz beißt... dazu und zu vielem mehr zehn neue Zettel zum Was-ist-Krimi?-Projekt. Wie immer eine Zusammenfassung der Facebook-Präsentation.
(mehr...)14-10-2011
Prolog vor dem Theater
"Die Mayonnaise ist wieder glatt": mit diesem enigmatischen Satz versuchte ich vor einigen Tagen auf Facebook, Freitagsbesucher der Buchmesse an den Conte-Stand zu locken. Wer mir zwischen 11 und 12 Uhr als erste/r die fünf Wörter präzise ins Ohr wispern / raunen / säuseln / tirilieren würde, der oder dem wäre ein Exemplar des fulminanten "Mord(s)kalenders 2012" sicher. "Tolle Marketingstrategie", lobte der Verleger und Mitherausgeber.
13-10-2011
Frankfurt 2011: watching the detective
So, die Oktober-Ausgabe der Krimicouch ist pünktlich zur Buchmesse online. Darin auch neben der Rezension eines eher →durchschnittlichen Werkes von Charles den Tex →meine neue Kolumne. Diesmal zu existentiellen Fragen, Weltrekorde in Biergärten und hübschen Kalendern.







