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• Manu: Hoppla, da bin ich aber anderer Meinung! Vielleicht ist es von Vorteil, wenn man die "Hunkelerkrimis
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• dpr: Genau, Else, das ist das Stichwort: snobistisch. Comic Sans ist das Schmuddelkind unter den Schrifta
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• Else: Déja-vu!
Neulich in Hamburg ...
Sage ich: "Musst du unbedingt Comic Sans verwenden?"
Sagt Jonas (mei
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• Ludger: Damit bist Du ja nicht allein. Aber okay, für einen 1-Euro-Krimi muss ich es wohl ertragen.
*rafft
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• dpr: Ich liebe comic sans. Weil da Herr M. immer vom Stuhl fällt.
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• Ludger: Comic Sans. Ich fasse es nicht!
*fällt vom Stuhl
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• dpr: Nein, Bester, das brauchst du wirklich nicht. Andersrum. Ohne dich hätten wir hierzulande einen toll
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• Peter J. Kraus: Lieber dpr, ohne dich läge das Ding noch immer in der Schublade und Conte hätte einen amerikanischen
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• dpr: Ja, stimmt. Ein desillusionierender Nachlass. Aber so ist das nun mal im Kommunikationszeitalter. Da
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• Mimi: Auf jeden Fall war dieser Charmeur Bitburger dann wohl doch der Frauenfeind, als dessen Gegenteil er
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Welthaltigkeit, naiver Realismus? Wolf Haas übers Krimischreiben
Literaturbeilage ... Anfangs glaubt man, (Ihr Held) Herr Kowalski erzählt uns die Geschichte seines Freundes Riemer. Haben Sie diesen Eindruck beabsichtigt?
Wolf Haas Ich muss zugeben, dass man da nicht unbedingt die Wahl hat. Ein Typ wie Riemer kann hinkommen, wo er will, und er erweckt den Eindruck, dass er die Hauptfigur ist.
Literaturbeilage Sie argumentieren, eine reale Figur hätte Ihnen keine Wahl gelassen? Da kommen mir doch einige sehr dezidierte Aussagen zu Ihren früheren Büchern in den Sinn, wo Sie sich stets von dem naiven Realismus distanzieren, der die meisten Krimis kennzeichne.
Wolf Haas Das hab ich früher nur gesagt, weil ich zu faul zum Recherchieren war.
Wolf Haas in seinem neuen Buch, dem Nichtkrimi Das Wetter vor 15 Jahren, Hamburg 2006
Anobella
25. September 2006
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