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• Manu: Hoppla, da bin ich aber anderer Meinung! Vielleicht ist es von Vorteil, wenn man die "Hunkelerkrimis
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• dpr: Genau, Else, das ist das Stichwort: snobistisch. Comic Sans ist das Schmuddelkind unter den Schrifta
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• Else: Déja-vu!
Neulich in Hamburg ...
Sage ich: "Musst du unbedingt Comic Sans verwenden?"
Sagt Jonas (mei
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• Ludger: Damit bist Du ja nicht allein. Aber okay, für einen 1-Euro-Krimi muss ich es wohl ertragen.
*rafft
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• dpr: Ich liebe comic sans. Weil da Herr M. immer vom Stuhl fällt.
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• Ludger: Comic Sans. Ich fasse es nicht!
*fällt vom Stuhl
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• dpr: Nein, Bester, das brauchst du wirklich nicht. Andersrum. Ohne dich hätten wir hierzulande einen toll
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• Peter J. Kraus: Lieber dpr, ohne dich läge das Ding noch immer in der Schublade und Conte hätte einen amerikanischen
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• dpr: Ja, stimmt. Ein desillusionierender Nachlass. Aber so ist das nun mal im Kommunikationszeitalter. Da
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• Mimi: Auf jeden Fall war dieser Charmeur Bitburger dann wohl doch der Frauenfeind, als dessen Gegenteil er
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Schluss mit Donnerstag
Ein bissel haben wir noch. In- wie Ausländisches, für Krimiwettbewerbs-Teilnehmer und Leonisten, Freunde der Serienkillerei und des Pornothrillers.
Bevor wir zum nichtdeutschsprachigen Ausland kommen, hier noch zwei wichtige inländische Meldungen. Die erste speziell für Fräulein Anobella, notorische Gewinnerin des 2. Preises bei Krimischreibwettbewerben:
„Das Schlösserland Sachsen ruft zum spannenden Krimiwettbewerb auf. Die literarischen Fähigkeiten aller, die Lust am Schreiben haben, sind gefragt, erfrischende Krimis zum Gruseln entstehen zu lassen.“ Bei den „erfrischenden Krimis“ gruselts mich tatsächlich. Wer gewinnt, kriegt einen Tausender, Platz 2 (Anobella) kann sich auf 500 € freuen, der oder die Dritte noch auf 200. Viel Glück, Fräuleinchen! Gemeldet hats die →„Firmenpresse“, wo es alles Notwendige nachzulesen gibt.
Über Donna Leons „Lasset die Kinder zu mir kommen“ lässt sich die →„TZ“ aus. Krimi ohne Mord. Aber mit Niveau. Steht da.
Den Wörtche-Aufsatz schon gelesen? Ganz bestimmt. Dann passt auch das, was →„Fredericksburg.com“ zu vermelden hat, irgendwie dazu: „NATIONAL MUSEUM OF CRIME AND PUNISHMENT GETS SET TO OPEN ITS DOORS POP CULTURE AND CRIME MIX IN D.C.“ Das Leben ist ein einziger Mix, sonst wärs ja kein Leben, nich? Makes sense.
Eine schöne Würdigung des Schaffens von Lawrence Block bringt →„Artvoice“. Und verrät u.a., dass der Meister nun auch als Bühnenautor tätig geworden ist.
Arthur Rosenfeld schreibt „kung fu noir“-Thriller. Hu. →„PR-Web“ vermeldet nun, dass es der Autor auf die Nominiertenliste für den „USA Book Award and Foreword Best Book Award 2007“ geschafft hat.
„Have you ever really wanted to kill someone? Maybe a friend, a co-worker…or a relative?“ Uh, das sind Fragen... Wer sie mit einem kräftigen „JA! Aber immer!“ beantwortet, sei auch eine merkwürdige Veranstaltung verwiesen, die sich „Kill-a-Friend, Maim-a-Buddy contest“ nennt und von →Lisa Gardner betreut wird. Darf man dabei eigentlich auch eine Autorin killen?
Etwas Neues gibt es von Chuck Palahniuk, “Snuff” heißt das Werk und ist, so →“The Daily of the University of Washington”, ein "porn mystery thriller”. Darf man drauf gespannt sein.
Und noch ein Bonbon für unseren Herrn Linder und alle anderen, die sich am Serienkiller intellektuell erfreuen: Der →“Independent” hat den Kriminologen David Wilson porträtiert, dessen Tagwerk es ist, “inside the heads of serial killers and notorious criminals” zu klettern. Unser oberster Nachrichtenoffizier, Herr Luju, schüttelt den Kopf: “Und wie kommt man wieder raus?” – Keine Ahnung.
22. Mai 2008
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